Dabei gilt: Je näher das Reiseziel, desto besser die CO2-Bilanz des Wohnmobils. Dieses Fazit zieht das Öko-Institut in Freiburg im Breisgau (D) aus einer Studie. Die Forscher gingen dabei jeweils von zwei Personen und vier Übernachtungen aus. 

Ersetzt man das Flugzeug durch das Auto, schneidet die Bilanz des Wohnmobils nur dann besser ab, wenn mehr als zwei Personen mitreisen – oder wenn mehr als viermal übernachtet wird. Der CO2-Ausstoss der Hotels wird vor allem durch Heizung, Klimaanlagen und Restaurantbesuche in die Höhe getrieben.

Besonders umweltfreundlich sind Ferien auf einem Zeltplatz mit Ecocamping-Management − einem System zur kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes auf Campingplätzen. Europaweit gibt es 225 Plätze mit dem Ecocamping-Logo. Die meisten befinden sich in Deutschland. In der Schweiz haben sich erst fünf Betriebe durch Ecocamping beraten lassen – etwa der «Lindenhof»  in Sutz-Lattrigen BE.

Der Betrieb bietet seinen Gästen unter anderem solarunterstützte Warmwasseraufbereitung und hofeigene Produkte. Er trägt als einziger Schweizer Campingplatz das EU-Umweltzeichen. Um die­ses Label zu erhalten, müssen die Betreiber strenge Auflagen in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall erfüllen.

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