Bruno Stocker hat 1997 bei der CS Life eine steuerlich vorteilhafte Einmaleinlage abgeschlossen. Anfang 2000 machte er mit Geldanlagen nicht unerfahren von der Möglichkeit Gebrauch, einige Umlagerungen in andere als die ursprünglich ausgewählten Fonds vorzunehmen.

Dieses so genannte Switchen ist an und für sich kostenlos. Stocker wurden jedoch ungerechtfertigte Gebühren und Kurse berechnet. Nebst einer Reklamation an die CS Life schrieb er auch an die dafür zuständige Stelle in Bern, das Bundesamt für Privatversicherungen. Beide Instanzen versprachen zwar eine Antwort, hüllten sich in der Folge aber in diskretes Schweigen. Ende Oktober letzten Jahres intervenierte der Beobachter sowohl bei der CS Life als auch in Bern. Kurz darauf erhielt Stocker erfreuliche Post: Die CS Life zahlt ihm für den infolge eines Fehlers entstandenen Schaden eine kulante Entschädigung in der Höhe von Fr. 2529.45.

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Besonders erfreulich: Bruno Stocker hat einen Teil des zurückerhaltenen Geldes der Stiftung SOS Beobachter überwiesen. Und das Bundesamt für Privatversicherung verspricht Massnahmen, damit Anfragen von Versicherungskunden inskünftig effizienter behandelt werden.