«Was haben wir denn da? Aha – hier geht es zum Mietrecht.» Konzentriert schaut die Surferin auf den Bildschirm und murmelt leise vor sich hin. «Hier finde ich, wie ein ‹Mangel am Mietobjekt› definiert wird, wie ich eine Mängelrüge formulieren und meine Interessen gegenüber dem Vermieter durchsetzen kann.» Ursula Keller testet das neue Online-Beratungsangebot des Beobachters. Zwischen ihren Fragen und den Antworten liegen nur wenige Mausklicks.

Ursula Keller liebt das Suchen. Das zeigt sich auch an ihrem bewegten Berufsleben und ihren vielseitigen Interessen. Ursprünglich war sie Lehrerin, dann Hüttenwartin, Pensionskassenfachfrau, Reiseleiterin und Hochseefahrerin. Heute arbeitet sie als Hortleiterin, daneben lässt sie sich als Museumspädagogin und Kulturvermittlerin ausbilden.

Das Internet als Suchinstrument und Informationsquelle für ihre beruflichen und privaten Interessen hat sie erst vor kurzem entdeckt. Aber Ursula Keller weiss schon ziemlich gut damit umzugehen. Und sie unterscheidet klar zwischen tauglichen und weniger tauglichen Angeboten: «Vieles, was ich im Netz entdecke, ist gut gemeint – aber kaum brauchbar.» Websites mit vielen Bildern, Animationen und unübersichtlichem Aufbau ärgern sie.

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Klarer und logischer Aufbau

Anders beurteilt Ursula Keller das neue Angebot beobachter.ch Beratung. Sie ist beeindruckt von der Übersichtlichkeit und dem logischen Aufbau der Navigation.

Die Test-Userin benötigt denn auch keine zusätzlichen Instruktionen, um vom Bereich Wohnen zum Bereich Arbeit zu wechseln. Dort liest sie nach, worauf es ankommt, wenn es gilt, den Versicherungsschutz bei länger dauernder Erwerbslosigkeit sicherzustellen.

Schon immer war es ein Kerngeschäft des Beobachters, seine Abonnentinnen und Abonnenten bei der Lösung alltäglicher Rechtsprobleme mit Informationen und Rat zu unterstützen. Während Jahrzehnten tat er das per Briefpost, seit bald drei Jahren per Telefonberatung und E-Mail. Die Gründe für die Weiterentwicklung und den Einsatz moderner Technologien lagen im Bestreben, den Bedürfnissen der Ratsuchenden möglichst einfach und effizient gerecht zu werden.

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Die Beratungstätigkeit des Beobachters wird sehr geschätzt. Entsprechend gross ist die Nachfrage. Sie steigt von Monat zu Monat. Im Jahr 2002 haben die rund 15 Beraterinnen und Berater über 90000 Anfragen beantwortet. Damit stösst das Beratungszentrum mittlerweile an die Grenzen seiner Kapazität.

Höchste Zeit also für einen nächsten Ausbauschritt. In den letzten Monaten haben die Beraterinnen und Berater in den Fachbereichen Arbeit, Wohnen, Konsum und Familie ihr vielseitiges Wissen in informativen Texten niedergeschrieben. Sie haben Merkblätter, Checklisten und Musterbriefe dazugestellt und das Ganze mit vielen Verweisen auf Gerichtsentscheide, Gesetzestexte und Adressen spezialisierter Informationsanbieter angereichert. Das alles ist ab 10. Januar 2003 im Internet unter www.beobachter.ch zu finden – rund um die Uhr und gratis für Abonnentinnen und Abonnenten des Beobachters.

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Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung hat heute Zugang zum Internet. Das bedeutet, dass rund 150000 der über 330000 Abonnentinnen und Abonnenten des Beobachters das neue Angebot nutzen können. Und wenn alle Ratsuchenden unter ihnen zuerst bei beobachter.ch Beratung nach einer Antwort suchen – und sie in vielen Fällen auch finden werden –, ergibt sich auch für die Fachleute des Beratungszentrums ein positiver Effekt: Die telefonische Beratung wird vom Nachfragedruck entlastet. Das schafft mehr Zeit und Spielraum für individuelle Beratungen am Telefon in komplizierteren Fällen.

Unkomplizierte Hilfe

Ursula Keller ist nach dem Testlauf jedenfalls überzeugt vom neuen Angebot des Beobachter-Beratungszentrums: «Wenn ich im Internet nach Informationen suche, habe ich den Anspruch, rasch, unkompliziert und ohne weitere Umstände zum Ziel zu gelangen. Dies ist mir hier problemlos gelungen.»

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