Wird jemand nur unregelmässig und ohne garantierte Arbeitszeiten beschäftigt, spricht man von Arbeit auf Abruf – auch kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit genannt. Bei Arbeit auf Abruf kann der Arbeitgeber Zeitpunkt und Dauer der Einsätze nach Bedarf festlegen. Für Arbeitnehmende überwiegen in der Regel die Nachteile – Unsicherheit, kein garantiertes Einkommen. Es empfiehlt sich, die Details schriftlich zu regeln und vor allem festzuhalten, ob sich der Angestellte für allfällige Arbeitseinsätze bereithalten muss (sog. echte Arbeit auf Abruf) oder das Recht hat, einen Arbeitseinsatz abzulehnen (sog. unechte Arbeit auf Abruf). Ist ersteres der Fall, muss die Rufbereitschaft in angemessener Form entschädigt werden.