In der Schweiz fliessen die öffentlichen Mittel nur in die staatlichen Schulen, deshalb gibt es hier keine freie Schulwahl: Privatschulen müssen aus dem eigenen Sack bezahlt werden. Im internationalen Vergleich mischen Schweizer Schüler nicht auf den besten Rängen mit, sondern bloss auf den guten. Finnische Kinder, deren Eltern zwischen öffentlichen und privaten Schulen wählen können, erzielen internationale Bestnoten. Das liegt aber vor allem an der sehr homogenen Bevölkerung, die nicht multikulturell durchmischt ist wie in der mehrsprachigen Schweiz.

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Für Ihren Sohn sind auch Schulhauskultur, Sozialverhalten und Zufriedenheit von Eltern, Lehrern und Schülern wichtig. Das lässt sich in der Beurteilung der schulischen Leistung nicht messen. Privatschulen sind daher nicht besser, sondern häufig lediglich anders.