Die meisten Menschen unterschätzen, was und wie viel sie essen. Wer kann sich schon alles merken, was er isst, zwischendurch knabbert und trinkt? Licht ins Dunkel bringt ein Esstagebuch. Damit nichts vergessen geht, sollte der Eintrag ins Heft möglichst schnell nach dem Essen erfolgen. Drei Tage aufzuzeichnen genügt bereits, um sich ein Bild vom eigenen Essverhalten zu verschaffen. Achten Sie darauf, dass auch ein Wochenend-Tag dabei ist.

Beispiel für ein Esstagebuch

Wann? Wo? Wie? Was? Viel? Gefühl
davor danach
8 Uhr Küche sitzend Butterbrot;
Kaffee, mit Zucker
zwei Stück;
2dl, 1wz
neutral satt
13 Uhr vor dem Computer stehend Salamisandwich
Cola
gross
33 cl
gestresst unbefriedigt
15 Uhr unterwegs gehend Schokoriegel ein Stück hungrig hungrig
17.30 Uhr zu Hause, Wohnzimmer liegend Torte ein grosses Stück genervt schuldig

Wer sein Esstagebuch richtig analysiert, bekommt wertvolle Hinweise darauf, wo und wie er bei seinem Essverhalten ansetzen kann.