Zutaten für 8 bis 10 Stück:

  • 250 Gramm Butterblätterteig

  • 4 Eigelb

  • 50 Gramm Zucker

  • 125 Gramm Butter

  • das Ausgekratzte einer Vanilleschote

  • das Abgeriebene einer halben Bioorange

  • 1 Kaffeelöffel Orangenblütenwasser

  • wenig Griesszucker

  • wenig Puderzucker

Vorbereitungen

  • Den Blätterteig auf eine Dicke von zwei Millimetern auswallen.

  • Teigkreise von zirka zehn Zentimeter Durchmesser ausstechen. Blech- oder Glasförmchen von sechs bis acht Zentimeter Durchmesser damit belegen.

  • Boden und Seitenteile leicht einstechen und alles etwa 30 Minuten an die Kälte stellen.

  • Den Zucker mit dem Ausgekratzten der Vanilleschote vermischen. Mit einem Holzlöffel nach und nach die Eigelbe unter den Vanillezucker rühren.

  • Die Butter schmelzen, aufschäumen lassen und genau dann, wenn sie sich dunkelgelb verfärbt und nach gerösteten Haselnüssen duftet, von der Platte ziehen und abkalten lassen.

  • «Haselnussbutter» in dünnem Faden unter die Eiermischung rühren. Diese mit dem Abgeriebenen der Orange und dem Orangenblütenwasser parfümieren.

Zubereitung

  • Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

  • Die Eimasse auf zwei Drittel Höhe der vorbereiteten Teigförmchen einfüllen.

  • Diese je mit einer Prise Griesszucker bestreuen und im heissen Backofen zirka 15 Minuten backen.

  • Warm oder abgekaltet mit wenig Puderzucker überstreuen und zu Früchten, Crème Chantilly oder Fruchtkompott servieren.

Die Tricks:

  • Der Blätterteig sollte nach dem Auswallen und Einlegen in die Form mindestens 30 Minuten in der Kälte ruhen. Dabei verliert sich seine Spannung, und er wird seine Form während des Backens nicht verändern.

  • Verrühren Sie den «Vanillezucker» und die Eigelbe mit einem Holzlöffel. Dadurch wird nicht so viel Luft in die Masse gemischt, wie wenn Sie einen Schneebesen verwenden würden. Zu viel Luft würde nicht nur die Eiermasse zu locker aufgehen, sondern das Gebäck trocken ausbacken lassen.

  • Lassen Sie die Nussbutter keinesfalls zu dunkel werden, weil sie dadurch die runde Süsse verliert und bitter wird.

  • Orangenwasser ist eine im Orient und in Südeuropa beliebte Zutat in Gebäck und Desserts. Sie bekommen es in ihrer Apotheke oder Drogerie. Auch wenn das Orangenwasser nur einen diskreten Duft ausströmt, sollten Sie nur die im Rezept angegebene Menge verwenden. Beim Erwärmen würzt Orangenwasser nämlich sehr intensiv.

  • Die Prise Griesszucker, die Sie vor dem Backen über das Gebäck streuen, verleiht diesem eine winzige Caramelnote. Ausserdem färbt sich damit die Kruste der Füllung etwas dunkler.
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