Jahrelang blieben Birrers kinderlos. Doch kurz nach der Adoption von zwei Mädchen wurde Cornelia Birrer plötzlich schwanger.

Cornelia, 40, und Andreas Birrer, 39, aus Suhr blieben fünf Jahre kinderlos. Obwohl beide körperlich vollkommen gesund waren, riet der Arzt zur künstlichen Befruchtung. Doch das wollte Cornelia Birrer nicht, die psychische und körperliche Belastung schreckte sie ab.

Birrers entschieden sich für eine Adoption. Doch der Frauenarzt weigerte sich, ihnen dabei zu helfen.

Auf Umwegen stiess das Paar auf die internationale Adoptionsvermittlung von Terre des Hommes. Im August 1995 konnten Birrers die dreieinhalb Jahre alte Leelavathi, genannt Lila, in einem indischen Kinderheim abholen. Drei Jahre später adoptierten sie die leicht behinderte Uma. Ihr Name steht für eine indische Fruchtbarkeitsgöttin.

Kurz nach Umas Adoption wurde Cornelia Birrer schwanger. Im Januar 1999 kam «Engel» Angelo auf die Welt, im Februar 2001 seine Schwester Sofia.

«Die Begegnung mit unseren Adoptivkindern war ein genauso schönes und intensives Erlebnis wie die Geburt der leiblichen Kinder», sagt Cornelia Birrer.

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