Das Schweizer IV-System ist das reinste Glücksspiel
Ob jemand eine volle IV-Rente bekommt, hängt vom Gesundheitszustand ab. Aber nicht nur, wie sich nun mit Zahlen belegen lässt: Pech hat, wer bei der «falschen» Gutachterstelle landet. Die Unterschiede sind riesig.
Lesezeit: 5 Minuten

Conny Schmid
Veröffentlicht am 11. November 2025 - 11:49 Uhr
Veröffentlicht am 11. November 2025 - 11:49 Uhr

Arbeitsunfähig oder nicht? Bei der IV ist die Antwort oft Glückssache.
Bild: plainpicture/Bias
Wer krank ist und auf eine IV-Rente hofft, hat Pech, wenn er für ein Gutachten zur GA eins AG in Frick muss. Dort stellten die Ärztinnen und Ärzte in den letzten drei Jahren nicht einmal bei 3 von 100 Versicherten eine volle Arbeitsunfähigkeit fest.
Ganz anders in Basel: Bei der Gutachterstelle Asim des Universitätsspitals Basel waren es 35 von 100. Die Chance, dort als nicht mehr arbeitsfähig eingestuft zu werden, ist also zehnmal grösser.
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