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PostfinanceKunden sollten ihre Daten schützen

Bis 12. Oktober mussten E-Banking-Kunden der Postfinance neue Teilnahmebedingungen akzeptieren - und erlaubten damit Postfinance zugleich, alle Kontobewegungen auszuwerten, damit Drittfirmen einem Rabattangebote machen können. So wehren Sie sich.

Postfinance möchte alle Zahlungen und Gutschriften der Kunden auswerten, damit Drittfirmen diesen massgeschneiderte Angebote unterbreiten können.

Von aktualisiert am 14. Oktober 2014

Bis zum 12. Oktober mussten alle E-Banking-Kunden von Postfinance die neuen Teilnahmebedingungen (TNB) akzeptieren. Damit erteilten viele Postfinance den Freipass, alle Zahlungen und Gutschriften auszuwerten mit dem Ziel, dass Kunden ab nächstem Frühjahr passende Angebote anderer Firmen erhalten, etwa vergünstigte Konzerttickets.

Postfinance wollte den Kunden erst im Frühling die Möglichkeit geben, im Bereich E-Finance zu erklären, dass sie keine Rabattangebote wünschten. Diverse Medien und Konsumentenorganisationen hielten das für inakzeptabel. Ivo Meli von der Stiftung für Konsumentenschutz meint: «Postfinance kann so über Monate bereits viele Daten auswerten, ohne dass der Kunde damit einverstanden ist.»

Nun gibt Postfinance nach. Neu hat man beim Einloggen in den Bereich E-Finance die Wahl, die neuen TNB mit oder ohne Analyse von Personendaten zu Marketingzwecken zu akzeptieren. Kunden, die die TNB bereits akzeptiert haben, können Postfinance per Brief, E-Mail oder geschützte Nachricht im E-Finance mitteilen, dass sie die Auswertung ihrer Daten nicht wollen und keine Angebote wünschen.

Zu diesem Zweck hat der Beobachter für Sie einen Musterbrief bereitgestellt:
Musterbrief herunterladen (Word-Dokument)