Die Banken bitten Sie zur Milliardärsparty? Lehnen Sie ab!
Früher waren sie die Festung der Milliardäre und grossen Pensionskassen: Private Markets. Doch im Frühling 2026 klopfen Banken und Fintechs plötzlich bei Herr und Frau Schweizer an. Die Kosten und Risiken im Check.

Veröffentlicht am 22. Mai 2026 - 06:00 Uhr

Die wichtigste Frage lautet: Warum werden Private Markets gerade jetzt für Privatanleger geöffnet?
Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem diskreten Stadthaus an teuerster Lage am Zürichberg. Drinnen verschieben Männer in Massanzügen Milliarden. Sie investieren in Windparks, Spitäler-Software oder Logistikzentren, die nicht an einer Börse gehandelt werden können. Jahrelang war die Tür für Sie verschlossen: «Nur für Profis ab einem Millionenvermögen», hiess es kühl.
Doch im Frühling 2026 hat der Wind gedreht. Der Türsteher lächelt Sie plötzlich an und hält die schwere Mahagoni-Türe auf: «Ab 10’000 Franken – oder gar nur für einen einzigen Franken – sind Sie dabei.» Die Branche spricht von «Demokratisierung». Das klingt nach neuen Chancen. Aber: Warum gerade jetzt?