Ein neues Auto, die Zähne sanieren oder gar ein eigenes Haus kaufen: Bei vielen übersteigt das schnell einmal die finanziellen Möglichkeiten. Um den Engpass zu überbrücken, kann man sich das Geld auch leihen, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. So kommt man schnell, günstig und unbürokratisch zum benötigten Kapital. Um mögliche Konflikte zu vermeiden, sollte man aber vorher zwei Dinge tun: abklären, ob der Schuldner das Geld zurückzahlen kann, und einen schriftlichen Vertrag aufsetzen.

Gerade in Familien, unter Lebenspartnern und Freunden verzichtet man oft leichtfertig auf Vertrag und Quittung. Das kann sich als Bumerang erweisen, wenn Probleme bei der Rückzahlung entstehen. Der Darlehensvertrag sollte die Namen der Vertragsparteien, Betrag, Zinssatz, Laufzeit sowie die genauen Konditionen von Kündigung und Rückzahlung enthalten. Je klarer er abgefasst ist, desto weniger kann man die Bedingungen unterschiedlich auslegen. Mit einer Schuldanerkennung lässt sich im Streitfall die Forderung notfalls auch auf dem Rechtsweg durchsetzen.