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BehandlungskostenFranchise bei Unfall?

Frage: Vor kurzem hatte ich einen Verkehrsunfall und musste mich deshalb im Spital behandeln lassen. Die Krankenkasse, bei der ich sowohl kranken- als auch unfallversichert bin, rechnete mir die Franchise an. Das ist doch falsch?

In der Krankenversicherung müssen sich Versicherte an den Behandlungskosten beteiligen.

Von aktualisiert am 21. Februar 2018

Nein, das ist korrekt. In der Krankenversicherung müssen sich die Versicherten an den Behandlungskosten mittels Franchise und Selbstbehalt beteiligen. Das gilt sowohl bei Krankheit als auch bei Unfall.

Die Kostenbeteiligung bewirkt, dass die Leistungspflicht der Krankenkasse erst beginnt, wenn die Behandlungskosten den Betrag der Franchise übersteigen. Sobald das der Fall ist, steuert die Krankenkasse ihren Anteil bei. Sie übernimmt 90 Prozent des Rechnungsbetrags, die restlichen 10 Prozent sind als Selbstbehalt weiterhin aus dem eigenen Portemonnaie zu bezahlen. Der Selbstbehalt ist aber immerhin auf 700 Franken pro Jahr beschränkt.

Anders sieht es aus, wenn der Unfall nicht über die Krankenkasse, sondern die Unfallversicherung beim Arbeitgeber abgewickelt wird: Dort gibt es weder Franchise noch Selbstbehalt.

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