«Wir geben hier im Jahr 60’000 Euro aus – ein Spanier verdient halb so viel»
Sara und Martin Liebherr gingen vorzeitig in Pension und wanderten nach Spanien aus. Ihren Lebensunterhalt finanzieren sie durch Miet- und Wertschriftenerträge – und aus Ersparnissen. Für die Beobachter-Serie legt das Ehepaar sein Budget offen.

Veröffentlicht am 15. April 2026 - 08:43 Uhr

Sara und Martin Liebherr (Namen geändert) müssen in Spanien auf ihre Ersparnisse zurückgreifen.
Martin und Sara Liebherr waren über 33 Jahre im Zürcher Oberland zu Hause. Beide heissen in Wirklichkeit anders. Sara, 62, leitete über zwei Jahrzehnte den Gebäudeunterhalt am Hauptsitz eines Schweizer Industrieunternehmens in Zürich. Martin, 60, war zuerst Lastwagenmechaniker und Busfahrer, später machte er Karriere als Leiter Service und Anlagenbau in einer Firma für Sicherheitsanlagen. Beide arbeiteten Vollzeit in Führungspositionen, mit dem klaren Ziel, früher mit Arbeiten aufzuhören.
Vor über vier Jahren verkauften sie ihr Haus in der Schweiz, bezogen ihre Altersvorsorge und wanderten nach Spanien aus. Ursprünglich war Florida das Ziel, doch als es mit der US-Greencard nicht klappte, wurde Spanien zum neuen Ziel. Heute besitzen die Liebherrs dort ein Haus sowie eine Wohnung als Investment.