Brigitte Leeners, viele wollen Kinder, aber es klappt nicht. Wie sieht heute die Fortpflanzungsmedizin aus?
In letzter Zeit sind entscheidende Entwicklungsschritte passiert. Etwa das Social Freezing, das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen, das Frauen eine Schwangerschaft in höherem Alter ermöglicht. Und die Frage, was Elternschaft heisst, wird heute neu gestellt. Woran macht man sie fest? Sind es die Gene? Oder ist es die Begleitung eines Kindes? Es ist an der Zeit, darauf Antworten zu finden.

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Hat die Universität Zürich deshalb einen neuen Forschungsschwerpunkt zur Fortpflanzungsmedizin geschaffen: «Human Reproduction Reloaded»?
Ja. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass sechs von sieben Fakultäten daran beteiligt sind. Das bietet die Chance, zentrale Aspekte der menschlichen Fortpflanzung aus völlig unterschiedlichen Perspektiven anzuschauen.