«Auf mich wirken die Briefe gefälscht – und das nicht mal besonders gut», sagt Silva Lieberherr zum Beobachter. Sie ist Expertin für Landwirtschaft und Landrechte und arbeitet in Zürich beim Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks). Und geriet unerwartet in einen internationalen Wirbel.

Aber von vorne. Die kanadisch-britische Firma Carbon Done Right wollte in Sierra Leone Wald aufforsten und damit CO₂-Zertifikate verkaufen. Prominenter Kunde: der Ölkonzern BP. Ausserdem dabei: die Schweizer Beratungsfirma Ecosecurities, die die Dokumentation für die Zertifizierungsstelle Verra aufbereitete. Weil bei solchen Projekten die Nachfrage nach Land gross ist, befürchteten lokale Organisationen, das Klimakompensationsprojekt könnte der Bevölkerung schaden.

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