Langsam kommt Eric Moukoko auf mich zu. Er ist ein grosser Mann, aber sein Händedruck ist kraftlos. Er zeigt auf ein durchgesessenes Sofa in der Ecke, wo wir reden können. Seit bald einem Jahr lebt der 45-Jährige im Rückkehrzentrum Hammermühle in Kemptthal, Kanton Zürich.

Eric Moukoko will in der Schweiz bleiben, weil er um Leib und Leben fürchtet. Doch die Behörden haben entschieden, ihn nach Kamerun zurückzuschicken. In Wirklichkeit heisst Moukoko anders. Wenn das Regime in Kamerun erfahren würde, dass er hier offen über seine Erlebnisse in der Heimat berichtet, könnte das bei seiner Rückkehr gegen ihn verwendet werden, befürchtet er.

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