Er sollte helfen, eine Familie zu stabilisieren. Doch sein Einsatz endet im Desaster für alle Beteiligten. Der professionelle Familienbegleiter, ein langjähriger Fachexperte in der Krisenintervention, hat jegliche professionelle Distanz vermissen lassen, ein schon belastetes Familiensystem weiter untergraben und einem jungen Mädchen sprichwörtlich ein Loch ins Herz gerissen. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) hat zu lange nicht eingegriffen.

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Die Geschichte beginnt im Herbst 2024. Klara Berger, die in Wirklichkeit anders heisst, ist am Ende ihrer Kräfte. Die Mutter von drei minderjährigen Kindern leidet an einem Erschöpfungssyndrom. Ein stationärer Klinikaufenthalt ist unvermeidlich. Der Vater, der Vollzeit arbeitet, kann die Kinder nicht allein betreuen. Auch das Geld ist knapp in der Familie.