«Play! Play! No foul, no foul!» Christoph Gubser demonstriert den Fachjargon am Telefon leidenschaftlich. Über 30 Jahre ist er Unihockey-Schiedsrichter. Seit einem Zwischenfall im vergangenen Sommer bietet ihn der Verband aber nicht mehr auf – obwohl eine Disziplinarkommission zu seinen Gunsten entschieden hat.

Unihockey wird in der Schweiz immer beliebter. Mit über 33’000 lizenzierten Spielerinnen und Spielern ist es die zweitgrösste Mannschaftssportart der Schweiz. Ein Boom, der durch den jüngsten WM-Titel der Schweiz zusätzlich befeuert wird. Deshalb ist das Schweizer Unihockey dringend auf Unparteiische angewiesen: «No refs, no game» – das Motto vieler Sportarten.

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