Lediglich einen Versuch mit der In-vitro-Fertilisation brauchte es – und schon war Daniela Knechtle mit Zwillingen schwanger.

Daniela, 32, und Michael Knechtle, 36, aus St. Gallen heirateten 1995. Er arbeitete als Primarlehrer, sie hatte gerade ihre Ausbildung als Touristikfachfrau abgeschlossen. Da sie keine Stelle fand, entschied sich das Paar, die Familienplanung vorzuziehen. «Ich dachte mir, dann halt zuerst Kinder und danach die Karriere», erinnert sich Daniela Knechtle.

Als sie nach gut einem Jahr noch nicht schwanger war, liess sie sich beim Frauenarzt untersuchen: Körperlich war alles in Ordnung, bei ihrem Mann auch.

Im Frühling 1998 entschied sich das Paar für die künstliche Befruchtung. Daniela Knechtle: «Wir wollten nicht länger tatenlos warten und den Kinderwunsch dem Schicksal überlassen.» Der Arzt riet zu einer so genannten In-vitro-Fertilisation (IVF), der Befruchtung der Eizelle in der Glasschale.

Daniela Knechtle begann mit einer Hormonkur, die die Entwicklung mehrerer Eibläschen herbeiführte. Die Behandlung war erfolgreich: Nach 14 Tagen entnahmen die Ärzte 13 Eizellen und befruchteten sie. Zwei Eizellen wurden eingesetzt, die restlichen eingefroren. Nach zwei Wochen war klar: Daniela Knechtle war schwanger mit Zwillingen.

Im Sommer 1999 kamen Oliver und Marisa zur Welt. Zwei Jahre später wollte das Paar noch ein Kind. Erneut wandten sie sich an den IVF-Spezialisten. Kurz vor der erneuten künstlichen Befruchtung wurde Daniela Knechtle aber auf «natürlichem Weg» schwanger: Sohn Fabian wurde 2001 geboren.

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