
Veröffentlicht am 10. April 2026 - 06:00 Uhr

Mental-Health-Apps sollen bei einer ganzen Reihe psychischer Erkrankungen helfen – sind aber oft problematisch.
Sie heissen Better Me, Liven, Breeze oder Ahead: Mental-Health-Apps versprechen mit aggressiver Werbung auf sozialen Medien, bei Kindheitstraumata, ADHS, Prokrastination zu helfen oder einfach das allgemeine «Wellbeing» zu verbessern. Und das für ein paar Franken im Monat. Viel günstiger als eine Psychotherapie.
Meist starten die Onlineangebote gratis mit einem «Drei-Minuten-Test». Wenn man sich durch etliche Fragen geklickt hat, erhält man ein «personalisiertes Programm». Viele Apps beginnen mit einer Gratis-Probezeit, die dann automatisch in ein bezahltes Abo übergeht. Oft ist es schwer, die Abokosten ausfindig zu machen.