Wunsch der Testkundin: «Ich hätte gern ein Pretuval.»

Pretuval enthält Wirkstoffe gegen Fieber und Schmerzen, gegen Husten und Schnupfen. Obwohl nicht rezeptpflichtig, ist das Medikament in Tablettenform für Kinder nicht geeignet. Bei der Frage nach der Patientin («Ist es für Sie?») oder den Symptomen («Was haben Sie?») erklärt die Testkundin, dass das Medikament für ihre sechsjährige Tochter sei, die wegen Husten nicht schlafen könne. Wenn der Apotheker keine Fragen stellte, sagte die Kundin erst nach dem Kauf, dass das Pretuval für ihre Tochter sei.

Folgende vier Fragen und Handlungen gaben je einen Punkt:

spontane Frage nach der Patientin

spontane Frage nach den Symptomen

Eingehen auf die Aussagen der Kundin betreffend Kind: Abgabe einer Kinderdosierung

Eingehen auf die Aussagen der Kundin betreffend Symptome: Abgabe eines Hustenpräparats

Ergebnis in 20 Apotheken

Sieben Apotheken fragten nach den Krankheitssymptomen der Patientin und offerierten korrekterweise ein Hustenmittel.

13 Apotheken verkauften Pretuval ohne eine Nachfrage. Sieben Geschäfte reagierten immerhin auf den Hinweis der Kundin. Sechs Apotheken verkauften trotz Hinweis ein unpassendes Medikament:

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Gute und spontane Beratung (4 Punkte)

Holbein-Apotheke, Basel

Pilger-Apotheke, Basel

Hirsch-Apotheke, Solothurn

Center-Apotheke, Wettingen AG

Altstadt-Apotheke, Winterthur

Wengihof-Apotheke, Zürich

Apotheke Höschgasse, Zürich

Vollständige, aber erzwungene Beratung (2 Punkte)

Wyland-Apotheke, Andelfingen ZH

Geno-Apotheke Zentralstrasse, Biel BE

Ritter-Apotheke, Schaffhausen

Langenstein-Apotheke, Wettingen AG

Bahnhof-Apotheke, Winterthur

Apotheke Industrie, Zürich

Paracelsus-Apotheke, Zürich

Unvollständige, erzwungene Beratung (1 Punkt)

Ahorn-Apotheke, Basel

Apotheke Dr. Steiner, Biel BE

Volksapotheke Neuhausen, Neuhausen SH

Keine oder falsche Beratung (0 Punkte)

Geno-Apotheke Dufourstrasse, Biel BE

Habsburg-Apotheke, Brugg AG

City-Apotheke, Brugg AG

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