Susana Born freute sich auf die Zeit nach der Operation. Der graue Star hatte ihre Augen getrübt. Konturen sah sie bloss noch verschwommen, alle Farben schienen matt, abends blendeten die Lampen. Das alles würde besser werden. Und das Beste: Um in die Ferne zu sehen, werde sie keine Brille mehr brauchen.

Im Juni wurde Susana Born in einer Zürcher Augenklinik operiert Auge So blicken Sie durch . Jetzt braucht sie zwei Brillen: eine für die Ferne und eine Lesebrille. «Ich habe mich extra für eine teure Speziallinse entschieden, obwohl ich 1390 Franken aus dem eigenen Sack bezahlen musste. Die Linse werde die Fehlsichtigkeit korrigieren, versprach mir die Ärztin», sagt Born. Besonders stossend: Die Sehstärke beider Augen unterscheidet sich jetzt stark, mit einer günstigen Standard-Lesebrille lässt sich das nicht korrigieren.

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