Muttermale - in der Fachsprache Nävi genannt - sind gutartige Hautfehlbildungen. Sie entstehen durch Vermehrung von Pigmentzellen und können flach oder erhoben sein. Sie entwickeln sich meist von der Kindheit bis ins mittlere Erwachsenenalter. Häufigkeit und Aussehen können stark variieren.

Das bekannteste Muttermal ist der Pigmentnävus, auch Nävuszellnävus oder Leberfleck genannt. Obwohl gutartig, sollten Muttermale gelegentlich kontrolliert werden. Selten können nicht behaarte Nävi und solche, die ständig gereizt werden, entarten. Deshalb besonders jene im Gürtelbereich, an der Fusssohle oder zwischen den Zehen kontrollieren. Bei Unsicherheit den Hautarzt aufsuchen. Ein gutartiges Muttermal entsteht plötzlich, bleibt unverändert oder verschwindet restlos wieder. Wie kann es von einem bösartigen Melanom unterschieden werden? Ein bösartiger Hautkrebs wächst typischerweise stetig und unruhig.

Sommersprossen - Pigmentablagerungen in der Haut - sind kleine gelbliche und bräunliche Flecken, die vorwiegend bei Rothaarigen und Personen mit hellem Teint nach dem Sonnenbaden auftreten. Im Winter können sie verblassen. Im Unterschied zum Muttermal sammeln sich nicht Pigmentzellen an, sondern die Pigmentzellen produzieren vermehrt Farbstoff.

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