Es ist unausweichlich, dass man als in den Medien tätige Paartherapeutin und Sexologin früher oder später nach den Qualitäten der Schweizer Liebhaberinnen und Liebhaber gefragt wird. Gern verbunden mit der Bitte um eine Bewertung, einen netten Ländervergleich oder Tipps zur generellen Verbesserung.

Ich habe diese Frage immer gehasst. Sie stört und überfordert mich. An so vielen Ecken und Enden. Ich will Sie hier nicht mit Details nerven, aber ich persönlich habe keine Ahnung, wer diese Schweizerinnen und Schweizer als identifizierbare, abgegrenzte Gruppe überhaupt sein sollen. Menschen, die einen Schweizer Pass haben? Menschen, die hier geboren wurden? Schweizer Eltern haben? Und die sollen dann eine einheitliche Gruppe mit knackig beschreibbaren Liebeskompetenzen und -mängeln sein? Ich bitte Sie!

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