Im Mai sind in Las Vegas die «Enhanced Games» über die Bühne gegangen – ein Wettbewerb, bei dem Sportler Substanzen einnehmen durften, die ansonsten als Doping verboten sind. Die Ergebnisse blieben hinter den Erwartungen der Veranstalter: Es wurde ein einziger Rekord gebrochen.

Kritiker verweisen gern auf diese magere Ausbeute. Und warnen, dass Doping die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler gefährdet. Was aber, wenn bei dem Anlass ein Rekord nach dem anderen aufgestellt worden wäre? Und die benutzten Dopingmittel nicht gesundheitsgefährdend gewesen wären? Auch dann würden viele von uns «Enhanced Games» immer noch kritisch gegenüberstehen. Die Gründe dafür sind in einer bestimmten Auffassung davon verankert, was gute Sportlerinnen und Sportler ausmacht.

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