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Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch «Rezeptfrei gesund mit Schweizer Hausmitteln» von Ruth Jahn. 


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Halsschmerzen (Rachenkatarrh)

Ein Rachenkatarrh ist Zeichen einer Erkäl­tung oder Entzündung der oberen Atemwege.

  • Symptome: Rachen und Hals fühlen sich rau oder bren­nend an, auch Schluckschmerzen können auf­ treten, manchmal schwellen die Lymphkno­ten am Hals an. Oft leiden die Betroffenen gleichzeitig an Heiserkeit, Husten, Schnupfen oder Fieber.
  • Hintergrund: Gewöhnliche Halsschmerzen tauchen oft zu Beginn einer Erkältung auf. Meist ist das Halsweh viral bedingt – es han­delt sich also nicht um eine Angina.

Äusserlich

  • Gurgeln, Kopf-Dampfbad: Als Zusätze eignen sich Salbeitee, Kamillentee, Ringelblumentee oder Salzwasser. 
  • Verdünnter Zitronensaft: Ebenfalls ein gutes Gurgelmittel. Gurgeln Sie mehrmals täglich damit, das beschleunigt die Heilung. Mischen Sie den Saft einer Zitrone mit einem Glas Wasser, 1 TL Salz und einer Prise Zucker.
  • Halswickel: Entscheiden Sie selbst, ob Ihnen ein wärmender oder ein kühlender Wickel angenehmer ist. Und machen Sie – je nachdem, welche Zutaten Sie zur Hand haben – entweder einen warmen Zwiebel-, Kartoffel- oder Zitronenscheibenwickel. Oder einen kalten Wickel mit Heilerde, Quark oder Zitronenscheiben. Wichtig beim Halswickel: Die Wirbelsäule aussparen, nur das Aussentuch geht rund um den Hals herum.
  • Wechselwarme Fussbäder: Eignen sich als tägliches Ritual bei immer wiederkehrenden Halsschmerzen.
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Innerlich

  • Verschiedene Tees: Kamillen-, Salbei- oder Thymiantee kann innerlich angewendet werden.
  • Auch Zistrosentee soll bei Halsschmerzen Wunder wirken.

Homöopathie

Aus der homöopathischen Hausapotheke:

  • Belladonna: Angezeigt, wenn die Halsschmerzen besonders auf der rechten Seite lokalisiert sind. Das Schlucken ist sehr schmerzhaft, die Stimmbänder können mitbetroffen sein, was zu Heiserkeit führt.
  • Mercurius solubilis: Die Betroffenen haben einen wunden, rauen, schmerzenden und brennenden Hals. Druck verschlechtert die Hals- schmerzen. Nachts sind die Schmerzen schlimmer als tagsüber.
  • Lachesis: Der entzündete Hals ist links schmerzhafter, und die Symptome verstärken sich bei Berührung des Halses (z.B. durch einen Rollkragen).

Spagyrische Essenzen

Bei brennenden Halsschmerzen helfen Rachensprays mit Aronstab gegen das Brennen auf der Schleimhaut, Salbei mit seiner antiseptischen Wirkung, Tollkirsche, weil sie die Entzündungen hemmt, und Wasserdost zur Stimulierung des Immunsystems. 

So helfen Sie sich selbst

  • Feuchtigkeit: Trinken Sie viel, am besten Kamillen- oder Salbeitee oder auch mal warme Milch mit Honig. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit (ideal sind 30 – 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit).
  • Süsses ist erlaubt! Lutschen Sie Honig-, Kräuter- oder Früchtebonbons, denn so produzieren Ihre Speicheldrüsen mehr Speichel, der Rachen bleibt schön feucht und die Reizung wird gelindert.
  • Schal: Halten Sie im Winter Ihren Hals warm, zum Beispiel mit Rollkragenpullovern oder mit einem Seidentuch.
  • Vorbeugen mit Kneipp: Mit regelmässigen Saunabesuchen, wechselwarmen Fussbädern und anderen Wasseranwendungen trainieren Sie das Gefässsystem und steigern Ihre Abwehr.
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Zum Arzt, wenn...

  • das Halsweh mit einem schweren Krankheitsgefühl oder hohem Fieber einhergeht.
  • die Halsschmerzen länger als zwei bis drei Tage andauern.

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Buchcover: Rezeptfrei gesund
Quelle: Beobachter Edition

«Wissen, was dem Körper gut tut.»

Chantal Hebeisen, Redaktorin

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