Sie war sportlich, jahrelang. Sie wanderte, joggte, fuhr Velo, machte Leichtathletik und Judo. Doch 2015, mit 21, zog sich Isabelle Danioth eine Verletzung am Kreuzband zu. Das Knie entzündete sich, das Gelenk wurde immer steifer. Ab 2017 konnte sie nur noch an Krücken gehen. Und es wurde ständig schlimmer. Der Schmerz war «wie ein Messer im Bein», erinnert sie sich. Im Februar 2023 blieb nur noch eine Amputation. Ihr rechter Unterschenkel wurde entfernt, da war Danioth 28 Jahre alt.

Partnerinhalte
 
 
 
 

Seitdem kämpft die heute 31-Jährige um die Finanzierung der richtigen Beinprothese. Es ist die Geschichte einer jungen Frau und ihres Kampfes um Selbstbestimmung. Und zugleich eine Geschichte über den technologischen Fortschritt im Gesundheitswesen, der die Gesetze der Schweizer Sozialversicherung längst überholt hat. Am Ende geht es um die Frage: Kann eine Prothese Luxus sein?