Der Volksmund weiss es schon lange: Vorbeugen ist besser als heilen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist auf den fundamentalen Unterschied zwischen Krankheits- und Gesundheitsmedizin hin: Während die eine Krankheiten kuriert, versucht die andere, Gesundheit zu erhalten und Lebensqualität zu entwickeln (siehe www.dr-walser.ch/gesund.htm und www.lebensqualitaet.ch).

Wie lassen sich nun gesunde und kranke Menschen zu einem qualitativ guten Leben motivieren? Durch das Lesen eines täglichen Motivationszitats? Durch Selbst- und Zeitmanagement oder Kommunikationstraining (siehe www.zeitzuleben.de)? Kaum!

Ein gesundheitsförderlicher Lebensstil meint ebenso wenig Rauchverbot, Rohkost, Asketismus oder Moralin; er orientiert sich an der Frage «Was tut mir gut?», nicht an der Frage «Was kann mir schaden?». Nur: Dies sollte nicht als Freibrief zur Masslosigkeit missbraucht werden.

Um diese «gesunde» Sichtweise zu fördern, wäre heute vielen Menschen geholfen, wenn auch die Hausärztinnen und Hausärzte in diese Richtung denken und leben würden. Erfreulicherweise gibt es immer mehr davon (siehe www.accommpany.de/salutogenese Beitrag: «Was nützt dem Patienten ein salutogenetischer Hausarzt?»).

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