Veröffentlicht am 12. Oktober 2026 - 05:00 Uhr

Risikofaktor: Diabetes stört die Insulinsignale im Gehirn.
Alzheimer sei eine Form von Diabetes, hört man plötzlich immer wieder, sei es in den Medien oder auf Social Media. Das Gehirn verarbeite Glukose nicht mehr richtig, was zu Insulinresistenz und langfristig zur Erkrankung führe. Alzheimer sei also «Typ-3-Diabetes», behaupten zunehmend mehr Menschen. Aber Fachleute warnen vor diesem Schluss – und vor unerprobten Therapien.
Tatsächlich gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Krankheiten: Diabetes steigert das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, indem es die Insulinsignale im Gehirn stört. Die Nervenzellen können nicht mehr richtig auf Hormone reagieren. Das könnte zur Bildung der problematischen Amyloid-Plaques beitragen, vermuten manche Forschende.