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ZeckenimpfungEin Stich gegen Zecken

Ab wann sollte man sich gegen Zecken impfen lassen?

von aktualisiert am 04. Juni 2018

Frage von Beat W.: Meine Kinder und ich joggen gern im Wald. Sollen wir uns alle gegen Zeckenstiche impfen lassen?

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Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren sollten sich nur gegen Zeckenstiche Zecken Schutz vor den Blutsaugern impfen lassen, wenn sie sich während der Zeckensaison an mindestens 14 Tagen in Risikogebieten Zecken Neue Gefahr aufhalten oder wenn sie ausnehmend häufig von Zecken gestochen werden. Als Risikogebiete gelten Regionen, in denen jede 100. Zecke von so genannten Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME-Viren, befallen ist.

Statistisch gesehen führt etwa jeder zehnte Stich einer infizierten Zecke zu einer Erkrankung, die meist einer Sommergrippe gleicht. FSME-Viren verursachen im schlimmsten Fall eine Hirnhautentzündung. Typische Symptome sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Bewusstseinsstörungen oder Lähmungen.

Die meisten Förster sind geimpft

Die Zecken warten im Gras oder im Unterholz auf ihre Opfer – sie fallen nicht von Bäumen. Förster, Jäger und Waldarbeiter sind heutzutage mehrheitlich geimpft.

Von den jährlich 200 bis 300 neuen FSME-Fällen in der Schweiz sind vorwiegend nicht geimpfte Pilzsucher, Jogger, Biker oder Kinder betroffen. Kleinkinder erkranken höchst selten an der gefürchteten Hirnhautentzündung – und brauchen daher nur in Ausnahmefällen eine Impfung.

Weitere Informationen zur Zeckenimpfung

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Chantal Hebeisen, Redaktorin

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