Gabriel Crivelli ist der Mann, dem Hilfesuchende vertrauen. Graumelierter Bart, sympathischer Blick, Handwerkerjacke. «Ich, Gabriel Crivelli, und meine Kollegen führen preiswerte und beschädigungsfreie Türöffnungen für Sie durch. Professionell und zuverlässig», preist er seine Dienste im Internet an.

Schön wärs. Gabriel Crivelli existiert gar nicht. Oder gleich in mehrfacher Ausführung. In Deutschland heisst er Roland Bergmann, in Österreich Roland Gruber. Und je nach Bedarf und Website öffnet Crivelli-Bergmann-Gruber keine Türen, sondern arbeitet angeblich als Sanitärmonteur oder Elektriker.

Zu finden ist er unter Stichworten, die man schnell ins Handy tippt, wenn man mitten in der Nacht vor einer verschlossenen Tür steht: «Schlüsseldienst» etwa, «Schloss öffnen» oder «Schlüssel verloren». Die Gefahr, in einer solchen Situation viel zu viel Geld für schlechte Arbeit auszugeben, ist gross. Denn auch in der Schweiz sind in den vergangenen Jahren veritable Netzwerke von unseriösen Handwerkern aufgetaucht, die Hilfesuchende abzocken.

Ihre Masche ist immer dieselbe: Bevor sie zu Dietrich und Bohrmaschine greifen, lassen sie den ausgesperrten Wohnungsbesitzer einen Vertrag unterschreiben Werkverträge Haben Sie ein Händchen für Handwerker? , in den der Preis erst nach getaner Arbeit eingetragen wird. Und der fällt mit Garantie zu hoch aus. Im Beobachter-Beratungszentrum häufen sich die Fälle, in denen simple Türöffnungen mit vierstelligen Summen zu Buche schlugen – zu bezahlen auf der Stelle an Monteure, die klarmachen, dass sie keinen Spass verstehen.

Seriöse Anbieter leiden

Doch nicht nur übers Ohr gehauene Kundinnen und Kunden leiden unter den Tricksereien der Notfalldienste. Deren Aktivitäten reissen seriösen Handwerkern ein gewaltiges Loch in die Kasse. «Als ich 2001 meinen Betrieb eröffnete, machten Notfalleinsätze rund 60 bis 70 Prozent meines Umsatzes aus», berichtet Roland Studer, Inhaber einer Schliesstechnik-Firma in Spreitenbach. «Mittlerweile habe ich diesen Geschäftszweig wegen der unseriösen Konkurrenz praktisch aufgegeben.» Erst kürzlich habe er bei einer Kundin wieder eine Rechnung eines solchen Konkurrenten gesehen: «Die haben der Frau für 20 Minuten Arbeit 1860 Franken abgenommen. Dabei mussten sie eigentlich bloss ein Fenster schliessen.»

Auch wer «Toilette verstopft» oder «Kanalreinigung» googelt, läuft Gefahr, bei unseriösen Abzockern zu landen, die auftauchen, pfuschen, abkassieren und dann schnellstmöglich wieder verschwinden.

René Messmer hat das erlebt. In seinem denkmalgeschützten Haus in Berg TG musste eine Rohrleitung über drei Stockwerke gespült werden, bevor sie saniert werden konnte. Messmer suchte auf Google das Stichwort «Rohrmax», rief die angegebene 0800er-Nummer an und erhielt darauf Besuch von zwei Monteuren, die behaupteten, «Subunternehmer» der Firma Rohrmax zu sein. Anderthalb Stunden später war die Leitung angeblich gespült. Wie sich später jedoch herausstellte, befand sich in der Rohrleitung im Keller eine massive Pfütze – und die beiden hochdeutsch sprechenden «Subunternehmer» hatten sich mit 1200 Franken in bar aus dem Staub gemacht.
 

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«Bei uns rufen immer wieder Leute an, denen vorgegaukelt wurde, sie hätten es mit Rohrmax zu tun.»

Michael Schneider, kaufmännischer Geschäftsführer bei Rohrmax


Messmer reklamierte bei der richtigen Firma Rohrmax. Dort kennt man das Problem nur allzu gut. «Bei uns rufen immer wieder Leute an, denen vorgegaukelt wurde, sie hätten es mit Rohrmax zu tun», sagt der kaufmännische Geschäftsführer Michael Schneider. Alle beklagen sich über das Gleiche: überhöhte Rechnungen für schlechte Arbeit. «Meist kommt dann das grosse Aha-Erlebnis, wenn wir erklären, dass diese Firmen bloss unseren Namen missbrauchen RohrMax Trittbrettfahrer täuschen Kunden .» 

Schneider will nun die entsprechenden Firmen wegen unlauteren Wettbewerbs einklagen, zweifelt aber selber an den Erfolgsaussichten. Rohrmax hat für das laufende Jahr 40'000 Franken budgetiert, um den Abzockern bei Google die guten Werbeplätze Facebook, Google & Co. Sie wissen, was wir morgen denken abzujagen.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hätte mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eine geeignete Handhabe, um juristisch gegen die Abzocker-Dienste vorzugehen. Grosse Beachtung schenkt man dem Thema jedoch nicht. Es sei kein «Kollektivinteresse» an einer Klage erkennbar, heisst es dort. Deshalb habe man gegenüber Notfalldiensten noch nie vom Klagerecht Gebrauch gemacht – sondern erst zwei Abmahnungen wegen irreführender oder ungenügender Preisangaben ausgesprochen. Schliesslich habe man erst etwa 10 bis 15 Beschwerden erhalten. Die Namen der gemahnten Firmen rückt das Seco nicht heraus.

Wie sich die Drahtzieher verstecken

In der Tat dürfte es schwierig sein, den fiesen Nothelfern juristisch beizukommen. «Es ist nicht verboten, unverschämt hohe Preise zu verlangen», seufzt etwa Konsumentenschützerin Sara Stalder, «das ist freie Marktwirtschaft.» 

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Der Polizei sind deshalb weitgehend die Hände gebunden. Den Straftatbestand des Betrugs erfüllen die überrissenen Rechnungen vermutlich nicht, weil dafür eine besondere Arglist nachgewiesen werden muss. «Das ist in solchen Fällen juristisch so gut wie unmöglich», bedauert Stalder. Und wenn, dann müsste man der Abzocker erst einmal habhaft werden, das ist ebenfalls schwierig. Denn egal, ob sie ihre Dienste unter Rohrtech.ch, Rrservice24.ch oder Aufsperrhilfe.ch anbieten: Namen und Websites wechseln alle paar Wochen, und die eigentlichen Drahtzieher verstecken sich hinter Strohmännern, Briefkastenfirmen und Anonymisierungsdiensten für Internetadressen. Zudem erklären die Abzocker auf den jeweiligen Websites, sie würden lediglich Handwerker vermitteln, für deren Arbeit und Preise könnten sie keine Haftung übernehmen – ein billiger Trick, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Recherchen der Sendung «Achtung Abzocke» des deutschen Fernsehsenders Kabel 1 zeigten 2017, wie lukrativ das Geschäft für die Vermittler ist: Sie kassieren 60 bis 70 Prozent der Rechnungsbeträge.

Alte Bekannte

Wer in der Schweiz nach den Betreibern der Websites sucht, trifft ebenfalls auf Namen, die in Deutschland Konsumentenschützern den Puls in die Höhe treiben. Thomas Mannstaedt etwa, der mit seinen Firmen «Der Handwerker-Engel GmbH» und «Der flotte Handwerker GmbH» seit Jahren einen undurchsichtigen Vermittlungsdienst betreibt. Oder Maik Kilias, Erfinder des nicht existierenden Schlüsselspezialisten «Gabriel Crivelli». Beide reagierten nicht auf Anfragen des Beobachters.

Wer hinter den beiden in der Schweiz beheimateten GmbHs «Sanitär-Service» und «24h Keyservice» Notfalldienste Der Abzocker lauert schon steht, lässt sich hingegen nicht eruieren. Die Geschäftsführer sind deutsche Handwerker, die selber als Monteure unterwegs sind – meist in einem Fahrzeug, das auf eine der beiden Firmen zugelassen ist, die angeblich nur Vermittlungsdienste anbieten, aber keine Handwerker beschäftigen. 

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Auf die Firmen ist mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden aufmerksam geworden. Aufgrund einer Anzeige habe man ein Ermittlungsverfahren «gegen die Organe der Firma und gegen unbekannt eingeleitet», heisst es dort.

Zwei Dinge fallen bei den beiden Firmen auf: das Domizil und der Wohnort der Verwaltungsräte. Ihren Sitz haben beide GmbHs an Adressen, an denen auch der Ostschweizer Rechtsanwalt Theo S.* residiert oder residiert hat. So war die Sanitär-Service GmbH in den vergangenen anderthalb Jahren nacheinander in St. Gallen, Jona und Herisau domiziliert – immer an derselben Adresse wie S.’ Kanzlei. In dieser Zeit wechselte sie auch dreimal den Namen. Urkundsperson dafür: Theo S. Er nahm auf Anfrage des Beobachters nicht Stellung.

Firmeninhaber sind untergetaucht

Interessant ist auch der angebliche Wohnort der Gesellschafter der beiden GmbHs. Laut Handelsregister wohnen alle im Hotel Rössli in Schinznach-Bad AG. Erstaunlich dabei: Schon als der Beobachter vor drei Jahren über sogenannte Firmenbestatter berichtete «Firmenbestatter» Hunderte Millionen werden versenkt , die kleine, überschuldete Firmen samt ihren Schulden zum Verschwinden bringen, führten verschiedene Spuren ins «Rössli» im Badeort – und verloren sich dort. Das tun sie auch heute: Im Moment habe man keine Gäste, sagt der Wirt. Anders ausgedrückt: Die angeblichen Firmeninhaber sind untergetaucht, zocken aber weiter ab.

Dubiose Notfalldienste und Firmenbestatter haben nicht nur einen gemeinsamen Treffpunkt. Beide machen ihren Gewinn nicht mit einem grossen Coup, sondern mit einer Unzahl von kleinen Tricksereien. Und in beiden Fällen gilt als oberste Maxime: vertuschen, verschleiern, im Verborgenen agieren – und mit vielen eher kleinen Betrügereien gründlich abkassieren. Masse statt Klasse, sozusagen.

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Der Trick mit den Firmenbestattungen

Das Phänomen der Firmenbestattungen erschien erst etwa vor zehn Jahren auf dem Radar der Strafverfolgungsbehörden. Diese waren – wie jetzt im Fall der abzockenden Notfalldienste – erst einmal ratlos. Denn das Vorgehen ist auch bei Firmenbestattungen raffiniert, und die Hintermänner sind ebenso schwer zu fassen. Die verursachten Schäden jedoch dürften hier noch um ein Vielfaches höher sein.

Bei einer Firmenbestattung wendet sich der Inhaber eines überschuldeten Unternehmens an einen Vermittler, meist einen Notar oder Treuhänder. Dieser besorgt gegen Geld einen Firmenbestatter. Oft handelt es sich dabei um Randständige, die sich für ein paar hundert Franken als Verwaltungsrat und Geschäftsführer zur Verfügung stellen. 

Während der ursprüngliche Besitzer – von den Strafverfolgern «Vororgan» genannt – noch vorhandene Vermögenswerte beiseiteräumt und eventuell gar noch weitere Schulden anhäuft, sorgt der Vermittler dafür, dass die Firma einen neuen Namen, einen neuen Zweck und vor allem einen neuen Firmensitz in einem anderen Kanton erhält. Der neue Geschäftsführer – das «Endorgan» – hat dann die Aufgabe, nichts zu machen und vor allem: nichts zu wissen über Geschäftsgang, Buchhaltung oder Bilanzen. 

Oft tritt das Endorgan nach ein paar Wochen aus dem Verwaltungsrat zurück oder gibt das Domizil der Firma auf – worauf diese von Amtes wegen liquidiert wird. Wenn es doch zum Konkurs kommt Firmen Konkurs-Künstler am Werk , muss er meist eingestellt werden, da sowieso ausser Schulden nichts mehr zu holen ist (siehe Grafik am Artikelende). Gläubiger haben so praktisch keine Chance, an ihr Geld zu kommen.

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10,5 Millionen Franken Schaden

Einer der grössten Fälle von Firmenbestattungen wurde im Oktober 2018 vor dem Bezirksgericht Zürich abgeschlossen. Die Anklageschrift gegen Treuhänder Rolf B.* zeigt exemplarisch, wie raffiniert die Bestattungen eingefädelt und abgewickelt werden, welche riesigen Schäden entstehen und wie schwer die Hintermänner zu fassen sind.

Allein für den Zeitraum von Juni 2010 bis Oktober 2015 konnte die Staatsanwaltschaft dem Treuhänder einen von ihm verursachten Schaden von 10,5 Millionen Franken nachweisen: Schulden bei Materiallieferanten, bei Telekomfirmen, Versicherungen, Sozialversicherungen und Steuerämtern. Rolf B. ist nur einer von diversen in der Szene bekannten Vermittlern. Das gesamte Ausmass der Schäden dürfte noch viel grösser sein. Allein im Kanton Zürich, so schätzte der Regierungsrat 2015, belaufen sie sich auf rund 100 Millionen Franken – pro Jahr.

Es trifft – zum Beispiel – Versicherungen wie die Suva. «Wir können nur die grössten Fälle voll analysieren», sagt ein Spezialist der Unfallversicherung. «Aber allein bei diesen haben wir in den letzten vier Jahren eine Schadenssumme von 5,5 Millionen Franken wegen nicht bezahlter Prämien ausgemacht.» Aufkommen für den Schaden müssen die ehrlichen Prämienzahler.

Es trifft auch Kreditkartenfirmen. Man sei oft gleich doppelt betroffen, sagt der Sprecher eines grossen Anbieters. «Einmal dadurch, dass der ursprüngliche Besitzer seine Rechnungen nicht bezahlt, und dann oft auch durch den neuen Besitzer, der mit einer auf die neue Firma ausgestellten Kreditkarte Einkäufe tätigt, die er dann nicht bezahlt.»

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Rolf B. war einer der führenden Köpfe hinter dem System der Firmenbestattungen. Jetzt spricht er zum ersten Mal über seine Geschäfte.

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40 Firmen ohne Buchhaltung

Und es trifft nicht zuletzt die Firmenbestatter selber. Reto M.* etwa, gelernter Maler, ehemaliger Drogenabhängiger und einst «Endorgan» im Dienst von verschiedenen Vermittlern. Reto M. geriet durch Treuhänder Rolf B. ins Geschäft mit den Firmenbestattungen. Gegen ein Entgelt von ein paar hundert Franken liess er sich zum Geschäftsführer einer überschuldeten Armierungsfirma wählen und unterschrieb willig, was man ihm unter die Nase hielt. Von da an ging es Schlag auf Schlag. «Der Treuhänder bot mir immer wieder Firmen zur Übernahme an. Schliesslich sprach sich mein Name in der Szene herum, und die Firmenbesitzer kontaktierten mich direkt.» 

40 Firmen übernahm M. während seiner Karriere als Firmenbestatter. Bei den meisten bekam er weder Buchhaltung noch Bilanz je zu Gesicht. Die Folgen waren verheerend. Plötzlich stapelten sich die eingeschriebenen Briefe in seinem Briefkasten, Gläubiger riefen zu jeder Tages- und Nachtzeit an, Konkursämter verlangten Buchhaltungen und Bilanzen, die er nicht hatte, alle paar Tage klingelte ein Betreibungsbeamter Betreibungen Wie Sie das Schlimmste verhindern an der Tür. Und schliesslich die Polizei. 

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Reto M. wurde 2014 zu vier Jahren Gefängnis wegen Betrugs und Misswirtschaft verurteilt. Seine Strafe hat er inzwischen abgesessen, aber die Schulden werden ihn wohl ein Leben lang verfolgen: «400'000 Franken schulde ich allein der Sozialversicherungskasse des Kantons Luzern.» Dazu kommen weitere 700'000 Franken von anderen Gläubigern. Reto M. lebt heute von der Sozialhilfe.
 

«Jeder gültige Strafbefehl und jedes Urteil ist ein Erfolg für uns.»

Andrea Höhener, Leiterin Abteilung Wirtschaftskriminalität Kantonspolizei Kantonspolizei


Reto M. gehörte vor fünf Jahren zu den ersten Firmenbestattern der Schweiz, die rechtskräftig verurteilt wurden. Denn die Strafverfolger mussten das Geschäftsmodell erst durchschauen, bevor sie zurückschlagen konnten. «Jeder gültige Strafbefehl gegen einen Firmenbestatter und jedes Urteil ist ein Erfolg für uns», sagt Andrea Höhener. Die ehemalige Staatsanwältin leitet heute die Abteilung Wirtschaftskriminalität bei der Zürcher Kantonspolizei und war entscheidend beteiligt an der Ausarbeitung eines Musterverfahrens für Firmenbestattungen. In den letzten zwei Jahren konnte sie auf eine sechsköpfige Sonderkommission zurückgreifen, die sich ausschliesslich mit Firmenbestattungen befasste. 

Über 2000 Fälle werden von der Sonderkommission untersucht, etwa die Hälfte der Verfahren ist bereits abgeschlossen, in den allermeisten Fällen mit einer Verurteilung. In der Szene habe sich das herumgesprochen, sagt Höhener: «Wir stellen fest, dass die Anzahl Verdachtsfälle zurückgeht.» Es ist ein erster Schritt – doch die nächsten Abzocker sind vermutlich schon wieder zwei voraus.

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So lassen Sie sich nicht abzocken

Einfache Verhaltensregeln, damit man dubiosen Geschäftemachern nicht auf den Leim geht:

 

Bei Notfalldiensten

  • Erkundigen Sie sich bei der Polizei, ihrer Hausrat-Versicherung oder bei der Hausverwaltung nach seriösen Schlüsseldiensten aus der Umgebung, statt die erstbeste 0800er-Nummer anzurufen, die Sie im Internet finden.
     
  • Fragen Sie Nachbarn, mit wem sie schon gute Erfahrungen gemacht haben
     
  • Speichern Sie Nummern von seriösen Notfalldiensten im Handy, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können.
     
  • Wenn die Handwerker bei Ihnen sind: Unterschreiben Sie nichts, bevor der Auftrag zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt ist.
     
  • Rufen Sie die Polizei, falls sie von den Handwerkern bedrängt werden.

 

So schützen Sie sich vor Online-Betrügern

  • Lassen Sie sich vom Verkaufsgegenstand ein Foto senden, auf dem auch die Bankkarte des Verkäufers sowie eine aktuelle Ausgabe einer Zeitung zu sehen sind.
     
  • Überprüfen Sie die Postanschrift des Verkäufers. Betrüger verwenden oft Fantasieadressen oder tragen sich in Online-Telefonbüchern mit einer Adresse ein, die es gar nicht gibt (Google-Streetview nutzen).
     
  • Bestehen Sie bei besonderen Artikeln auf einer persönlichen Übergabe und Barzahlung.
Infografik: So werden bei Firmenbestattungen Millionen versenkt

Quelle: Beobachter-Recherche und BFS / Infografik: Andrea Klaiber und Anne Seeger
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Merkblatt «Kostenvoranschlag» bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Versetzt die Höhe der Handwerkerrechnung den Auftraggeber in Schockstarre, liegt das meist daran, dass die Preisabsprache im Vertrag zu nachlässig angegangen wurde. Im Merkblatt «Überschreiten des Kostenvoranschlags» erfahren Guider-Mitglieder, welche Art der Preisabsprache sich im persönlichen Fall am besten eignet, damit es später kein böses Erwachen gibt.

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