Ein Tischmodell oder ein Laptop – das ist beim Computerkauf die erste aller Fragen. Wer mobil oder an verschiedenen Orten arbeiten muss, hat sie schnell beantwortet. Doch auch wenn der Computer nur zu Hause oder im Büro zum Einsatz kommt, sollte der Entscheid gut überdacht sein.

Moderne Notebooks können es bezüglich Leistung und Anschlussmöglichkeiten für periphere Geräte durchaus mit ihren immobilen Verwandten aufnehmen, solange es nicht ums Spielen geht. Sie brauchen zudem weniger Platz und Strom – und können auch den Balkon oder den Fauteuil zum Arbeitsplatz machen. Diese Vorteile erkauft man sich mit einem Mehrpreis von mindestens 500 Franken im Vergleich zu einem gleichwertigen Desktop-PC – sowie mit eingeschränkter Ausbaufähigkeit.

Da ein Laptop aus den gleichen Komponenten besteht wie ein Desktop, gelten dieselben Anforderungen in Bezug aufs Einsatzgebiet. Besondere Beachtung sollte man aber dem Bildschirm schenken, der vor allem bei Billigstangeboten selten angenehmes Arbeiten ermöglicht. Hier sollte man nicht knausrig sein.

Ein weiterer Kostenpunkt bei Laptops sind die Akkus: Je länger ihre Laufzeit, desto teurer sind sie. Doch nur für wirklich mobil Arbeitende lohnt sich die Investition in kostspielige Lithium-Energiespeicher mit Saft für vier und mehr Stunden Rechnerbetrieb. Wenn der Rechner nur auf dem Arbeitsweg stromunabhängig funktionieren muss und sich ansonsten immer eine freie Steckdose findet, reichen auch billigere Stromspeicher aus.

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