Ein Koffer, der offen auf dem Fussboden liegt, eingezwängt zwischen Bett und Eingangstür. Ein kleines Pültchen, nicht mehr als ein Brett an der Wand, auf dem sich Kleiderberge türmen. Ein offener Minischrank, in dem eine Handvoll Jacken an Plastikkleiderbügeln baumelt. Und ein Stuhl, der unter T-Shirts, Hosen und Pullovern verschwindet. Das Zimmer sieht alles andere als gemütlich und heimelig aus.  

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Und vor allem: So hatte sich Familie Lurati ihre Hotelferien im Berner Oberland definitiv nicht vorgestellt. Auf der Homepage des Dreisternehauses tönte nämlich noch alles super: Die Zimmer seien «modern und doch gemütlich», mit «heimeliger Atmosphäre» und «atemberaubendem Blick». «Sie werden tief und fest schlafen», so das Versprechen.