Sie duschen möglichst kurz, drehen beim Zähneputzen den Hahn zu und spülen Geschirr niemals unter laufendem Wasser. Das ist alles nicht verkehrt. Und dennoch kaum wirksam, wenn Wassersparen das Ziel ist. Der grösste Hebel ist nicht der Hahn, sondern der Einkaufszettel.

Das versteckte Wasser

«Wie viel Wasser wir tatsächlich verbrauchen, entscheidet sich hauptsächlich im Supermarkt und in Onlineshops», sagt Samuel Renggli, Umweltingenieur bei der Non-Profit-Organisation Wasser für Wasser (WfW). Denn nebst dem direkten Wasserverbrauch im Haushalt oder im Garten gibt es auch noch einen versteckten. Isst man zum Zmittag Rindfleisch oder panierte Zucchinischeiben? Kommt das neue T-Shirt aus dem Kleiderladen oder vom Secondhandshop?

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