Klimawandel, Katastrophen, Krieg: Es macht gerade wenig Lust, in die Zukunft zu blicken. Warum ist die Welt aus Ihrer Sicht trotzdem gut?
Yves Bossart: Ich glaube an die Gestaltbarkeit der Welt. An Veränderung, Innovation – und an die Menschen. Es gibt kein anderes Wesen, das sich so stark wandeln kann. Wir müssen uns bewusst machen: Wir sind es, die die Entwicklung steuern, nicht die Digitalisierung oder die Migration. Wir müssen das Ruder in die Hand nehmen und Gutes bewirken.

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Ist das nicht schönfärberisch? Wir machen doch auch viel kaputt.
Das stimmt. Schuld sind nicht nur gewisse Machthaber, sondern auch die Menschen als Masse. Nehmen wir zum Beispiel den nachhaltigen Lebensstil: Wir wissen genau, was wir tun müssten, und trotzdem krempeln die wenigsten ihr Leben um. Sie fühlen sich ohnmächtig.