Hacken

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Früher bezeichnete man intelligente Programmierer als Hacker. Im heutigen alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Hacker eher jemanden, der in unzulässiger Weise in Computersysteme eindringt und damit andere schädigt – zum Beispiel, indem er Daten stiehlt, Spam verbreitet oder eine Malware, ein schädliches Programm, installiert. So interpretiertes Hacken ist nicht erlaubt. Das Schweizerische Strafrecht verbietet in diesem Zusammenhang vor allem das unbefugte Beschaffen von Daten (Art. 143 StGB), das unbefugte Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem (Art. 143bis StGB) sowie das Beschädigen von Daten (Art. 144 StGB).

Klassischer Hacker-Tatbestand ist das unbefugte Eindringen in ein fremdes Datenverarbeitungssystem (Art. 143bis StGB). Bestraft wird, wer gegen den Willen des Berechtigten in ein Datenverarbeitungssystem eindringt, das gegen den Zugriff besonders gesichert ist. Strafbar macht sich also, wer beispielsweise ein Passwort oder eine PIN knackt, um in eine fremde Computeranlage einzudringen. Auf die Motive des Täters kommt es nicht an. Er macht sich auch strafbar, wenn er ohne Bereicherungsabsicht oder nur aus Spass hackt. Beim unbefugten Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem handelt es sich um ein Antragsdelikt. Das bedeutet: Der Berechtigte muss bei der Polizei einen Strafantrag stellen, damit die Tat verfolgt wird.

Merkblatt «Unerwünschte Werbemails / Spam» bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Täglich werden weltweit Millionen von Spams und Werbemails versendet. Im ungünstigsten Fall enthält eine solche E-Mail gefährliche Malware, welche das Gerät des Empfängers infiziert. Mitglieder von Guider erfahren im Merkblatt «Unerwünschte Werbemails - so wehren Sie sich», wie sie bereits präventiv vorgehen, um weniger Spam-Mails zu erhalten und wann der Versand von E-Mail-Massenwerbung eingeschränkt zulässig ist.