Seit einem Jahr geht es Fiona Leroy* (Name geändert) besser. Zuvor hatte sie mehrere Suizidversuche unternommen und war mit der Diagnose «paranoide Schizophrenie» immer wieder zwangsweise in eine Klinik eingewiesen worden. Dort verweigerte sie sämtliche Hilfsangebote und Therapien.

Doch dann fand sie Vertrauen zu ihrem Beistand und einer neuen Psychiaterin. Der Beistand organisierte einen Platz in einem Wohnheim, die Ärztin verschrieb neue Medikamente, mit denen Fiona Leroy zur Ruhe gekommen ist. Sie kann nun in einer geschützten Werkstatt arbeiten.

Aber einen grossen Nachteil haben die Psychopharmaka: Sie hat stark zugenommen. Darum passen weder die alten Kleider noch ihre Schuhe. Dank einer Spende von SOS Beobachter konnte sich die 32-Jährige jetzt neu einkleiden.

 
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