Catherine Duttweiler
Veröffentlicht am 9. Juli 2026 - 05:00 Uhr

Visualisierung des Staudammprojekts Gornerli am Gornergletscher.
Bild: Grande Dixence SA - Visualisierung
Beim Gorner-Stausee müssen die Firma Grande Dixence und ihre Mehrheitsaktionärin Alpiq fast alle Eckdaten korrigieren: Die Mauer wächst zusätzlich um 15 Meter in die Höhe und 30 Meter in die Breite. Die Kosten explodieren von 300 auf 514 Millionen Franken – ein Plus von 70 Prozent.
Der Stausee kann erst in 20 bis 35 Jahren voll genutzt werden, auch wenn der Gletscher unter Wasser gesetzt wird und dadurch zehn Jahre schneller schmilzt. Das Nutzvolumen beträgt anfänglich 37 und später 120 statt wie versprochen 150 Millionen Kubikmeter. Daher entsteht weniger Winterstrom: maximal 550 statt 650 Gigawattstunden, für 118’000 statt wie angekündigt 140’000 Haushalte.
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