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EigenbedarfVorgeschoben: Kann ich mich noch wehren?

Frage: Mein Vermieter hat mir wegen Eigenbedarf gekündigt. Nun habe ich erfahren, dass der Eigenbedarf nur vorgetäuscht war. Kann ich mich noch irgendwie wehren?

Täuscht der Vermieter einen Eigenbedarf vor, ist die Kündigung missbräuchlich. Eine verpasste Anfechtungsfrist wird in einem solchen Fall wiederhergestellt.
von aktualisiert am 16. Oktober 2018

Wenn der Vermieter ­tatsächlich schon zum Zeitpunkt der Kündigung nicht vorhatte, die Wohnung für sich selber Eigenbedarf Ich darf rein, du musst raus oder für nahe Verwandte wie Eltern, Grosseltern, Kinder, ­Geschwister oder Enkel zu verwenden, ist die Kündigung missbräuchlich (siehe Guider-Checkliste unten: «Ist die Kündigung des Vermieters korrekt», exklusiv für Mitglieder). Sie hätten sie also anfechten können, allerdings nur innert 30 Tagen nach Erhalt.

Eine Wohnungskündigung Wohnungskündigung Wie kündigt man korrekt? , die nicht rechtzeitig angefochten wird, ist grundsätzlich gültig. In Ihrem Fall aber hat der Vermieter durch seine vorgeschobene Begründung den Vertrag verletzt. Das hat zur Folge, dass Sie die Anfechtungsfrist wiederherstellen lassen könnten.

Das ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn Sie immer noch in dieser Wohnung leben und auch weiterhin bleiben wollen. Wenn Sie bereits umgezogen sind, können Sie höchstens noch Schadenersatz Mietstreitigkeiten Wie läuft ein Schlichtungsverfahren ab? verlangen.

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Checkliste «Ist die Kündigung korrekt» bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Auch Vermieter müssen sich an gewisse Regeln zur Kündigung der Wohnung halten. In der Checkliste «Ist die Kündigung des Vermieters korrekt» finden Sie als Mitglied von Guider heraus, wo Fehler passieren können und wie Sie als Mieter darauf reagieren.

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