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Online-PartnersucheDas Geschäft mit der Einsamkeit

Aufgepasst bei der Partnersuche im Internet: Online-Partnerbörsen bergen oft vertragliche Stolpersteine und sind nicht immer diskret. Zehn Websites im Vergleich.

Von und

Allein wäre Donata Faust nicht auf die Idee gekommen, sich auf einer Online-Partnerbörse umzusehen. Ihr Bruder gab den Anstoss. «Zuerst hatte ich schon Bedenken, mich da einzutragen», erzählt die 49-Jährige. Doch dann sah sie bei Parship, dass man auch nur ein Probeabo für drei Monate lösen kann. «Das war zwar deutlich teurer als die länger laufenden Abos», sagt Faust. «Aber zum Ausprobieren habe ich das akzeptiert und die 270 Franken mit der Kreditkarte bezahlt.»

Damit reihte sie sich in die wachsende Zahl von Singles ein, die für die Partnersuche das Internet nutzen. «Vom Online-Dating erzählt man mittlerweile wie vom Busfahren», sagt Daniel Baltzer. Er beobachtet seit bald zehn Jahren den boomenden Markt für die Internetseite www.singleboersen-vergleich.ch.

Hunderte von Anbietern im Netz

Nach Baltzers Schätzungen loggen sich in der Schweiz monatlich 500'000 bis 700'000 Personen auf Online-Partnerbörsen ein – 30 bis 40 Prozent finden einen Partner. Die grosse Nachfrage bedeutet lukrative Umsätze. Für das Jahr 2009 schätzte Baltzer den gesamtschweizerischen Branchenumsatz auf 27,5 Millionen Franken, mittlerweile liege er bei über 30 Millionen jährlich.

Durch den Boom ist auch das Angebot vielfältiger geworden. Laut Baltzer gibt es in der Schweiz mehrere hundert Anbieter mit unterschiedlichsten Diensten, vom Kontaktanzeigen-Marktplatz, wo man selber sucht, bis zum Adult-Dating für erotische Kontakte. «Doch nur eine Handvoll Partnerbörsen haben mehr als 100'000 zahlende Mitglieder, die meisten davon gehören zu deutschen Dating-Konzernen.»

Oft nur die halbe Wahrheit

Für seinen Vergleich hat der Beobachter zehn Anbieter ausgewählt (siehe nachfolgende Tabelle): Fünf Sites gehören in die Kategorie Kontaktanzeigen-Plattformen, wo man mit Hilfe von Suchkriterien selber aktiv wird: Friendscout24, Meetic, Singles, Swissflirt und Swissfriends. Die anderen fünf Sites sind Partnervermittlungen: Be2, Edarling, Elitepartner, Heartbooker und Parship. Hier unterzieht man sich einer Befragung, die zu einem Persönlichkeitsprofil zusammengefügt wird. Gestützt darauf unterbreiten die Sites dann Partnervorschläge. Unter die Lupe genommen hat der Beobachter die Benutzerfreundlichkeit und die Vertragsbedingungen.

Praktisch alle Anbieter werben damit, dass die Registrierung gratis sei – was korrekt, aber nur die halbe Wahrheit ist. Wer wirklich mit anderen Partnersuchenden Kontakt aufnehmen will, muss überall bezahlen – mit Ausnahme von Singles.ch, das zumindest eine gewisse Zeit lang gratis nutzbar ist. Allerdings muss man dort dafür viel Werbung und eine verwirrende Navigation in Kauf nehmen.

Die Preise sind höchst unterschiedlich: Bei den Kontaktanzeigen-Plattformen kosten drei Monate bei Singles 20 Franken, bei Friendscout24 siebenmal mehr. Die Gruppe der Partnervermittler ist im Schnitt teurer, aber auch hier ist die Preisspanne beträchtlich: von Fr. 119.85 bei Heartbooker bis Fr. 299.70 bei Be2. Stossend ist, dass bei sechs der zehn Sites die Tarife erst nach der Registrierung ersichtlich sind.

Auch beim Schutz der Privatsphäre sind die Unterschiede gross: Auf den Kontaktanzeigen-Plattformen geht es deutlich legerer zu und her. Fotos lassen sich hier nicht anonymisieren, bei manchen lässt sich immerhin der Wohnort verschleiern. Bei den Partnervermittlungen schneiden Be2, Elitepartner und Parship gut ab: Vom Wohnort des Partnersuchenden sieht man nur die ersten beiden Ziffern der Postleitzahl respektive die nächstgelegene Stadt. Auch Fotos sind anonymisiert, bis man sie für eine konkrete Anfrage freigibt. Anders bei Edarling, wo automatisch der exakte Wohnort im persönlichen Profil erscheint. Ausserdem sehen hier alle Mitglieder die Bilder aller anderen Mitglieder – so werden in kleineren Ortschaften die Partnersuchenden rasch einmal identifizierbar.

Anbieter im Vergleich

 

Kontaktanzeigen-Plattformen
Anbieter Friendscout24 Meetic Singles Swissflirt Swissfriends
Preis für drei Monate in CHF 149.70 119.85 20.– 74.70 109.–
Nutzung          
Wie viel kann man kostenlos ausprobieren? 12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif
Wie einfach sind Registrierung und Profilerstellen? 12plus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif
Wie gut lässt sich die Privatsphäre schützen?* 12minus.gif 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif12plus.gif
Wie praktisch sind die Suchfunktionen? 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif
Wie einfach ist die Navigation? 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif 12minus.gif
Wie einfach lässt sich der Anbieter kontaktieren? 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12minus.gif 12plus.gif
Vertrag          
Ist der Preis vor der Registrierung ersichtlich? 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif
Wie verständlich ist das Preismodell? 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif
Wie einfach lässt sich kündigen? 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif
Gesamturteil ungenügend ungenügend gut gut in Ordnung
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Online-Partnervermittlungen
Anbieter Be2 Edarling Elitepartner Heartbooker Parship
Preis für drei Monate in CHF 299.70 149.70 264.- 119.85 268.80
Nutzung          
Wie viel kann man kostenlos ausprobieren? 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif
Wie einfach sind Registrierung und Profilerstellen? 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif
Wie gut lässt sich die Privatsphäre schützen?* 12plus.gif12plus.gif 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif12plus.gif
Wie praktisch sind die Suchfunktionen? 12minus.gif 12plus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif
Wie einfach ist die Navigation? 12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif 12plus.gif12plus.gif 12plus.gif
Wie einfach lässt sich der Anbieter kontaktieren? 12minus.gif 12plus.gif12plus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif
Vertrag          
Ist der Preis vor der Registrierung ersichtlich? 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12plus.gif 12minus.gif
Wie verständlich ist das Preismodell? 12plus.gif 12plus.gif 12minus.gif 12plus.gif 12plus.gif
Wie einfach lässt sich kündigen? 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif 12minus.gif
Gesamturteil ungenügend in Ordnung ungenügend knapp in Ordnung knapp in Ordnung
* Lässt sich der Wohnort verschleiern? Kann man Fotos anonymisieren oder nur ausgewählten Mitgliedern zeigen?

Legende:
12plus.gif12plus.gif gut
12plus.gif in Ordnung
12minus.gif ungenügend

Zollikon Dorf oder Zollikon Station?

Sei es für das Persönlichkeitsprofil, sei es für die Eingrenzung der Suche nach möglichen Partnern: Auf allen Sites gilt es, zahlreiche Fragen zu beantworten und Varianten anzukreuzen. Das ist mitunter lustig, manchmal aber auch störend. Ein paar Beispiele: Heartbooker lässt auf die Frage «Wie ernähren Sie sich?» nur die folgenden Antworten zu: exklusive Küche, Slow Food, Vegetarier, Fast Food oder Veganer. Was antwortet man da, wenn man am liebsten Spaghetti Bolognese oder Berner Platte isst?

Dass nur wenig Sorgfalt und Geld in die Anpassung an Schweizer Verhältnisse investiert wurden, zeigt sich, wenn beim Bildungsstand nach dem Abitur statt nach der Matura gefragt wird (Friendscout24, Heartbooker), das Einkommen in Euro angegeben werden soll (Heartbooker) oder in den allgemeinen Geschäftsbedingungen auf deutsche Gesetze verwiesen wird (Edarling, Elitepartner, Heartbooker).

Bei Meetic nervt das Drop-down-Menü: Die Länderliste beginnt bei A/Afghanistan, und man muss endlos lange runterscrollen bis zur Schweiz. Beim Kanton stehen zuvorderst die französischen Namen: Appenzell-Rhodes-Extérieurs statt Appenzell Ausserrhoden. Und dass man auf der Gemeindeliste zwischen Birmensdorf oder Birmensdorf Kaserne, zwischen Zollikon, Zollikon Dorf oder Zollikon Station auswählen soll, ist lächerlich.

Ärgerliche automatische Aboverlängerung

Personen, die sich zum Thema Online-Partnersuche ans Beobachter-Beratungszentrum wenden, beschweren sie sich jedoch weniger über Unzulänglichkeiten in der Bedienung, im Vordergrund stehen vertragliche Fragen: «Mein Problem ist die automatische Mitgliedschaftsverlängerung bei Parship», schrieb auch Donata Faust. Sie war davon ausgegangen, dass ihr Probeabo automatisch auslaufe. Da sie auch keine neue Rechnung bekommen hatte, übersah sie auf der Kreditkartenabrechnung, dass ihr wieder drei Monate belastet wurden. Erst nach weiteren drei Monaten und einer erneuten Belastung realisierte sie, dass sie bei Parship immer noch Mitglied war.

Fast zwei Drittel der Ratsuchenden stolpern darüber, dass sich die Mitgliedschaft bei praktisch allen Anbietern automatisch verlängert. Obwohl sie das Angebot nicht mehr nutzen, zahlen sie je nach ursprünglicher Vertragsdauer nochmals drei, sechs oder zwölf Monate. Die Anbieter akzeptieren die Kündigungen erst wieder auf den nächstmöglichen Termin. «Ist das rechtsgültig?», wollen viele Anrufer wissen.

Nein. Partnervermittlungsverträge unterliegen in der Schweiz speziellen Gesetzesvorschriften im Obligationenrecht (OR). Diese wurden 2000 eingeführt, um den Missständen in der herkömmlichen Partnervermittlung einen Riegel zu schieben. Sie gelten aber auch für den Internetmarkt und damit für die Online-Partnervermittler. Eine zentrale Vorschrift sagt: Partnersuchende können den Vertrag jederzeit kündigen – und zahlen dann einfach anteilmässig.

Donata Faust hätte die dritte Laufzeit also nicht mehr zahlen müssen. Parship entgegnet: «Das ist lediglich eine Meinung gewisser Juristen.» Auch Be2, Elitepartner und Heartbooker streiten ab, dass die OR-Bestimmungen für sie gelten. Be2 findet: «Wir betreiben bloss eine Datenbank.» Heartbooker wirft dem Beobachter vor, er bewege «sich mit solchen Aussagen auf juristisch dünnem Eis».

Doch im Basler Kommentar, dem Standardwerk zum Obligationenrecht, steht, dass für Verträge, bei denen «Personen gegen eine Vergütung für eine feste Partnerschaft präsentiert» werden, die entsprechenden OR-Artikel gelten. Thomas Pietruszak, Jurist und Autor dieses Kapitels, ergänzt: «Entscheidend ist das Element des Matching: Sobald Online-Partnerbörsen Vorschläge passend zum Persönlichkeitsprofil des Kunden zuschicken, sind die OR-Artikel anwendbar.»

Eine zweite zentrale Vorschrift sagt: Partnersuchende können den Vertrag innert sieben Tagen nach Abschluss widerrufen. Edarling, Elitepartner und Heartbooker erlauben den Widerruf sogar während 14 Tagen. Doch das kommt vorab daher, dass in Deutschland, wo diese Anbieter ihren Sitz haben, für Internetverträge generell ein solches Widerrufsrecht gilt.

Damit Partnersuchende nicht über die automatische Vertragsverlängerung stolpern, liesse sich eine standardisierte E-Mail einrichten, die sie an die Vertragsverlängerung erinnert. Elitepartner und Heartbooker nehmen zu diesem Vorschlag nicht Stellung. Edarling und Parship wollen ihn intern abklären, und Be2 schreibt, sie seien daran, die Geschäftsbedingungen zu überarbeiten. Zwar sicherte Be2 dem «K-Tipp» bereits im Januar 2008 zu, diese an die Schweizer Vorschriften anzupassen – ohne dass das bis jetzt passiert ist.

Systematische Hürden bei der Kündigung

Mal abgesehen von Vertrag und Recht: Wie kann man seine Mitgliedschaft in der Praxis kündigen? Elitepartner verlangt einen Brief oder Fax ans Hamburger Domizil und setzt eine sehr lange Kündigungsfrist: vier Wochen beim Dreimonatsabo, acht Wochen beim Jahresabo. «Mit der schriftlichen Kündigung möchten wir unsere Kunden vor Missbrauch schützen», rechtfertigt sich Elitepartner. Bei Parship muss man die Kündigung zwingend begründen. Edarling verlangt einen Code, immerhin kann man nicht nur brieflich, sondern auch telefonisch kündigen. Bei Heartbooker fehlt im persönlichen Profil jeder Hinweis, wie man kündigen kann. Mit einer simplen E-Mail über das Hilfe-Kontaktformular funktionierts dann aber. Meetic verweist für die Kündigung ausschliesslich auf die Kundendienst-Hotline. Dort zieht ein eifriger Callcenter-Mitarbeiter alle Register, um einen von der Kündigung abzuhalten, und offeriert schliesslich sogar einen Gratismonat, wenn man es sich nochmals überlegt.

Dass es auch anders geht, zeigen zwei Kontaktanzeigen-Plattformen, für die das Gesetz nicht einmal gilt. Singles.ch kennt keine automatische Verlängerung der Bezahl-Mitgliedschaft. Swissflirt.ch schreibt seinen Kunden: «Dein Abonnement läuft nach der bezahlten Frist automatisch ab und du kannst es jederzeit wieder verlängern. Dein Profil bleibt auch ohne bezahltes Abonnement weiterhin bestehen.»

Donata Faust hat schliesslich dreimal drei Monate bezahlt, also gut 800 Franken. «Für diesen Preis und als Premium-Mitglied sollte man eine Rechnung und mehr Transparenz erwarten dürfen», findet sie. Ein ernsthafter Kontakt hat sich während ihrer Mitgliedschaft nicht ergeben. Sie bilanziert: «Die Partnersuche im Internet ist schon sehr unverbindlich; man schreibt – und hört oft gar nichts mehr. Das ist nicht so mein Ding.»

Tipps: Partnersuche im Netz

  • Schauen Sie sich nach der Registrierung im gratis zugänglichen Bereich um und prüfen Sie, ob Sie sich zurechtfinden. Bezahlen Sie für die Mitgliedschaft erst, wenn Ihnen die Site zusagt.

  • Lösen Sie zum Ausprobieren erst mal drei Monate. Gemäss einer Umfrage von Parship bei 1000 Paaren, die sich dort gefunden haben, haben sich über zwei Drittel innerhalb der ersten drei Mitgliedschaftsmonate kennengelernt.

  • Kündigen Sie gleich nach Vertragsabschluss, so stolpern Sie nicht über die automatische Vertragsverlängerung.
Veröffentlicht am 20. April 2011

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7 Kommentare

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Trix
Ende 2011 erstellte ich ein Gratis-Profil bei einem online-Partnervermittler. In der Folge trafen Partnervorschläge und Aufforderungen um Kontaktaufnahme ein. Insgesamt schrieb ich 4 Mails; eines davon speicherte ich unter Entwürfe - worauf die Nachricht ins Nirwana verschwand. Der deswegen angemailte Kundendienst blieb stumm. 3 weitere (direkt versendete) Nachrichten speicherte das System unter Entwürfe ab (ob es die Empfänger je erhielten?); meine Anfrage an den Kundendienst blieb unbeantwortet worauf ich mein Profil inaktiv setzte. Nichts desto Trotz trafen weitere Interessentenmails ein...Klar, dass ich meinen Account löschte, nicht ohne vorher einen entpsrechenden Kommentar an den Anbieter abzusetzten: Das Gratisangebot solle vom Netz genommen da reine Schlangenfängerei!

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Polo-Golf 2
unterliegen dem OR. Sonderbar scheint einfach das Verhalten gewisser Verlage: TAGI und NZZ - sie sind gar Partner von solchen Firmen und unterstützen trotz Kritiken sogar solche unseriösen Praktiken?? was sicher nicht ganz verständlich ist. Aber letztlich sind es wohl die Gelder welche für Inserate fliessen... Etwas ausführlicher wünschte man sich die Erörterung zum Thema:autom. Verlängerung. Wer seine KK nutzt und dann nicht die Bewilligung zur Abbuchung storniert, dem wird einfach weiterhin abgezockt. Da hat man ja alle Daten geliefert?? Man kann Bezüge verhindern, wenn man autom. Bezüge sperren lässt. Aber der Tango mit den Inkassobüros geht trotzdem los. Ob sich der Aufwand für diese lohnt? Klagen müssen sie in der Schweiz & dann noch bei einer Postfachadresse? Und bei...

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Polo-Golf
In Ergänzung zum vorstehenden Artikel hat der TAGI einen ähnlichen Test gemacht und ausführlich darüber berichtet (Soziales & Sicherheit) von Andrea Fischer. Wer Geld überwiesen hat, wird es wenig seltenen Fällen zurück erhalten, weil die auch wissen wie kompliziert sich eine Rückforderung gestaltet. Umgekehrt ist es wenn die glauben, sie hätten Geld zugut. Dann schreiben sie tüchtig, setzten gar ein Inkassobüro ein - dieses droht dann mit Verfahren. Den Einwand, es gelte hier CH-Recht, lehnen sie, ab weil man einen Vertrag mit einem D-Unternehmen abgeschlossen habe. Man fordert Gebühren, etc. nach BGB. In der CH gilt klar CH-Recht (das Recht am Domizil). Aber genau so kompliziert gestaltet sich das für diese "Firmen" in der Schweiz. Auch Online-Verträge, bei Partnervermi...

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Stibe
....stornieren. Leider erfolglos. Jetzt frage ich mich, was es genau mit dieser Kündigungsfrist von 7 Tagen auf sich hat. Denn die Be2 beharren auf ein anderes Schweizer Gesetz, dass gerade Online-Verträge von diesem ausschliessen. Kann mir jemand helfen, dass ich den Vertrag künden kann und Be2 mir den Betrag zurückerstatten müssen? Das Problem ist, dass ich vom Kundendienst nur immer solche Standartmails erhalte und das nervt gewaltig, denn damit kann ich nichts anfangen. Merci schon jetzt für eure Antworten.

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