Ja. Sie können trotz Arbeitslosigkeit Ihre Altersvorsorge weiter aufbauen. Solange Sie Arbeitslosentaggelder erhalten, sind Sie bei der Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge gegen die Risiken Tod und Invalidität versichert.

Auch wenn Sie keine Sparbeiträge in die zweite Säule mehr leisten, gelten Sie als aktiv versichert. Deshalb können Sie den sogenannten kleinen Beitrag in Ihre dritte Säule einzahlen. Dieser beträgt für das aktuelle Jahr 6826 Franken. Den Steuerabzug Steuern Das können Sie abziehen können Sie ebenfalls in dieser Höhe vornehmen. Mehr Geld einzuzahlen ist nicht erlaubt.

Kürzen müssten Sie den Beitrag nur, falls Ihre Einkünfte aus der Erwerbstätigkeit und aus den Taggeldern dieses Jahres gesamthaft geringer wären als die zuläs­sige maximale Einzahlung.

Sobald Sie ausgesteuert Ausgesteuert Wenn kein Arbeitslosengeld mehr kommt – wie weiter? sind, dürfen Sie keine weiteren Einzahlungen in die gebundene Vorsorge mehr leisten. Erst wenn Sie eine neue Arbeitsstelle haben, können Sie das Alterssparen fortsetzen.

Wie funktioniert die 3. Säule?

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Achtung: Aktuell können Erwerbstätige mit Pensionskasse maximal 6826 Franken pro Jahr in die Säule 3a einzahlen. Für Erwerbstätige ohne Pensionskasse beträgt der Maximalbetrag CHF 34'128. (Stand 2020)

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Bank- oder Versicherungslösung, Absicherung gegen Todesfall und Erwerbsunfähigkeit: Mit diesen Stichworten kommen Sie bei der privaten Vorsorge der 3. Säule unweigerlich in Kontakt. Dank einer Checkliste erhalten Beobachter-Abonnenten eine kompakte Übersicht zu den Vorsorgelösungen und erfahren unter anderem, wie sie bei den Steuern profitieren.

Wie funktioniert die AHV?

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Achtung: Aktuell beträgt die AHV-Mindestrente 1185 und die Maximalrente 2370 Franken. Der AHV-Beitragssatz wurde per 01.01.2020 für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf je 4.35% erhöht.

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Quelle: Beobachter Edition