«Für Tierkosten gebe ich monatlich über 2000 Franken aus»
Eine Basler Forscherin verdient 11’300 Franken netto im Monat. Dennoch bleibt am Ende regelmässig nichts übrig. Grund ist kein Luxus, sondern eine ganz besondere Herzensangelegenheit. Für die Beobachter-Serie legt sie ihr Budget offen.

Veröffentlicht am 14. Oktober 2026 - 12:00 Uhr

Marianne Kehl (Name geändert) kümmert sich mit ihrer Tochter um fünf Katzen und drei Hunde aus ausländischen Tierheimen (Symbolbild).
Marianne Kehl, 56, lebt seit über zehn Jahren in der Schweiz. Die gebürtige Deutsche startete ihre Laufbahn als Krankenschwester, studierte anschliessend Medizinpädagogik und fand schliesslich in die Forschung. Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung – darunter einige Jahre in Asien – ist sie heute für ein internationales Unternehmen in Basel tätig und erforscht Medikamente und deren Nebenwirkungen.
Kehl, die in Wirklichkeit anders heisst, teilt sich mit ihrer 32-jährigen Tochter ein Haus in einer kleinen Gemeinde im Kanton Solothurn. Die Tochter hat vor vier Jahren ihr Studium im sozialen Bereich abgeschlossen. Sie ist zurzeit nicht berufstätig und widmet ihr Leben ganz dem Tierschutz.