Ein Recht darauf, von einer bestimmten Person betreut oder eben nicht betreut zu werden, gibt es nicht. Sie müssen zusammen mit der Spitex eine Lösung finden. Reden Sie mit der betreffenden Betreuerin oder der Betriebsleitung der entsprechenden Spitex-Organisation und diskutieren Sie die Schwierigkeiten. Falls keine für Ihre Mutter akzeptable Lösung gefunden wird, können Sie beim Kantonalverband der Spitex um Hilfe ersuchen.

Wenn Ihre Mutter sich mit der Betreuerin nicht verträgt, wird die Spitex aber auf jeden Fall versuchen, diese – wann immer möglich – nicht mehr zur Pflege Ihrer Mutter einzusetzen. Letztlich ist eine gute Beziehung für beide Seiten wichtig, da es sich bei der Pflege eines Menschen um einen äusserst sensiblen höchstpersönlichen Bereich handelt, bei dem das Vertrauen eine zentrale Rolle spielt. Bei personellen Engpässen kann es letztlich aber doch sein, dass Ihre Mutter einzelne Einsätze der ungeliebten Betreuerin erdulden muss.

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Die Spitex unterstützt betagte und pflegebedürftige Menschen in den eigenen vier Wänden. Ob eine Pflege zu Hause oder im Heim finanziert wird, entscheidet die Krankenkasse nach verschiedenen Gesichtspunkten. Bei Guider erfahren Mitglieder sowie Beobachter-Abonnenten, worauf es bei der Pflege ankommt.