So helfen Sie Armutsbetroffenen in der Schweiz
Nachhaltig, clever und auch mal unkonventionell: SOS Beobachter unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen. Werden Sie jetzt Teil dieser Hilfe!

Veröffentlicht am 27. Juni 2026 - 06:00 Uhr

Patrick Rademacher ist Präsident des Stiftungsrats von SOS Beobachter.
Liebe Leserinnen und Leser
Pascal Bassi, einer der Protagonisten in unserem Artikel, sagt es so einfach wie treffend: «Vielen ist gar nicht bewusst, wie abhängig wir vom Netz sind.» Tatsächlich sind in unserem Alltag digitale Abläufe derart selbstverständlich geworden, dass man sich kaum mehr vorstellen kann, wie es anders funktionieren könnte.
Bloss: Was für den Grossteil der Bevölkerung angenehm und effizient ist, wird für Menschen, die das Geld für eine IT-Grundausstattung nicht aufbringen können, zur Belastung. Sie ziehen in praktischen Dingen wie der Job- oder der Wohnungssuche den Kürzeren. Und sie laufen Gefahr, von ihrem sozialen Umfeld abgenabelt zu werden. Wer unfreiwillig offline ist, steht schnell im Abseits.
Unsere Stiftung SOS Beobachter erreichen immer wieder Unterstützungsgesuche, aus denen deutlich hervorgeht: Ein fehlender Laptop ist weit mehr als ein nicht vorhandenes technisches Gerät – vielmehr fehlt ein Verbindungsglied zur Gesellschaft. Deshalb versuchen wir, Armutsbetroffenen die digitale Teilhabe zu ermöglichen.
Möglich ist das nur dank Ihren Spenden. Ihre Grosszügigkeit ist für uns Verpflichtung, jedes Gesuch sorgfältig zu prüfen und dort zu helfen, wo der Fortschritt die Schwächsten zu vergessen droht.
Herzlichen Dank, dass Sie uns beim Helfen helfen!
Patrick Rademacher
Präsident Stiftungsrat SOS Beobachter
SOS Beobachter – wie funktioniert die Hilfe?
Der digitale Graben droht armutsbetroffene Menschen vom immer digitaler werdenden Alltag auszuschliessen. Lesen Sie dazu auch diese Artikel:
- Online statt im digitalen Abseits: Wie Natalie Isch, Pascal Bassi und Rainer Berchtold wieder Anschluss finden
- KI für alle – das Ticket in die Zukunft: Rahel Estermann, Co-Geschäftsleiterin der Digitalen Gesellschaft Schweiz, fordert eine minimale digitale Grundausstattung für Betroffene