
Yves Demuth
Veröffentlicht am 12. Mai 2026 - 06:00 Uhr
Veröffentlicht am 12. Mai 2026 - 06:00 Uhr

Opfer eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit: Jenische in den 1940er-Jahren in der Schweiz
Bild: Photopress-Archiv/Keystone
Bundesrat und Nationalrat stufen die Verfolgung der Jenischen offiziell als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein. Doch nun kritisieren elf Forscherinnen und Forscher, dass dieses Verbrechen «nie umfassend aufgearbeitet» worden sei. (Es war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.)
Das schreiben sie in einem offenen Brief an Bundesrat, Parlament und die Konferenz der Kantonsregierungen, der gestern versendet worden ist. Die Forschenden fordern eine «unabhängige Kommission», um die «Ursachen, Verantwortlichkeiten und Folgen dieses Verbrechens» zu untersuchen.
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