Veröffentlicht am 31. Januar 2026 - 06:00 Uhr

Skifahren als Volkssport: Der Bergler Alain Bosco möchte etwas für das Erbe seiner Kindheit tun.
Der Mann, der das Skifahren für alle ermöglichen will, blickt kritisch seine Piste hinab. Der Föhnwind fährt Alain Bosco ins ergraute Haar, wirbelt Schnee auf – aber bringt keinen neuen. Der Hang vor ihm ist weiss, aber es schauen hier und da Grashalme heraus. «Hier unten fehlen 30 Zentimeter», meint er gegenüber dem Beobachter.
Bosco, 56, neongelbe Arbeitsjacke, schüttelt den Kopf mit der ins Haar geschobenen Sonnenbrille, gestikuliert mit den Händen; sein Temperament, er dürfte es von seinem italienischen Vater geerbt haben. «Die obere Piste könnte ich aufmachen, da liegt genug Schnee.» Aber ohne den unteren Lift kommen die Skifahrer nicht hinauf, und ohne deren Piste nicht zurück zum Parkplatz.