
Veröffentlicht am 20. Februar 2026 - 15:18 Uhr

Bitte eintreten: Bushaltestelle vor der Kirche St. Katharina.
Die Kirche hats nicht leicht gerade. Besonders der katholischen laufen in der Schweiz die Schäfchen in Scharen davon: 36’782 Personen sind 2024 ausgetreten. Im Jahr vorher – dem «Annus horribilis» aufgrund der Missbrauchsdebatte – waren es sogar 67’497 Personen.
Das will die katholische Kirche nicht einfach so hinnehmen. Lösungen müssen her. Besonders kreativ sind sie im Zürcher Quartier Affoltern. Hier will die Kirchenpflege eine Bushaltestelle umbenennen: von «Einfangstrasse» zu «Kirche St. Katharina» zum Beispiel. «Es wäre eine Chance, die Kirche als Orientierungspunkt im Quartier sichtbarer zu machen», sagte Christoph Kölble, Präsident der katholischen Kirchenpflege Affoltern der NZZ.