Vanessa Roncaglione posiert, als hätte sie nie etwas anderes getan. Anfangs schüchtern, lächelt sie dann frech in die Kamera, verschränkt die Arme vor der Brust.

«Ich habe früh gelernt, meine Rechte zu kennen und diese auch einzufordern», sagt die 39-Jährige im Juni bei einem Milchkaffee im Vollenweider beim Bahnhof Winterthur. In Argentinien aufgewachsen, arbeitete sie dort als Sekretärin in einem Medizinzentrum, bevor sie nach Spanien auswanderte, wie viele ihrer Landsfrauen.

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