Früher galt in der Schweiz ein ungeschriebenes Gesetz: Wer hart arbeitet, dem wird es einmal besser gehen als den Eltern. Doch dieser Glaubenssatz bröckelt. Während die Älteren das Land noch immer als Hort der fairen Aufstiegschancen feiern, fühlen sich die Jungen zunehmend als Verlierer.

Das zeigt sich vor allem beim Blick ins Portemonnaie. Mehr als die Hälfte der 16- bis 39-Jährigen hat das Gefühl, finanziell schlechter dazustehen als ihre Eltern im selben Alter. Bei den Senioren ist es genau umgekehrt: Nur 18 Prozent blicken pessimistisch zurück – die grosse Mehrheit empfindet die eigene Lebenssituation als Fortschritt.

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